Planetarium in Solingen: Eröffnung verzögert sich

Planetarium in Solingen: Eröffnung verzögert sich

  • Galileum-Eröffnung in Solingen ein Jahr später
  • Planetarium-Technik kommt im Frühjahr
  • Wechsel des Architekten rechnet sich

Die Idee, in einem alten Gaskessel das mordernste Planetarium Europas zu bauen, kommt von dem Solinger Walter-Horn-Gesellschaft. Und die ehrenamtlichen Mitglieder haben es auch geschafft, das Geld für ihr Herzensprojekt aufzutreiben. 7,5 Millionen Euro kostet allein der Bau der Sternwarte und der Ausbau des Gaskessels zum Planetarium. Fünf Millionen Euro zahlt das Land, der Rest kommt von Solinger Bürgern, Unternehmern und Stiftungen.

Neue Bauleitung für Planetarium

Probleme gab es bei der Umsetzung des Architektenentwurfes. Noch im Endspurt wurde die Bauleitung ausgewechselt. Erst im August hat der Kölner Architekt Ulrich Schlüter den Bau übernommen. "Seitdem klappt alles wie geschmiert", sagt Frank Lungenstraß, Schatzmeister des Vereins und damit Bauherr des Vorhabens. "Trotzdem können wir wegen der Schwierigkeiten erst im nächsten Jahr eröffnen und nicht wie geplant schon in diesem Jahr."

Empfindliche Technik für Planetarium und Sternwarte

Besonders stolz ist Frank Lungenstraß darauf, dass die Kosten nicht aus dem Ruder gelaufen sind. Lediglich 100.000 Euro müssten noch beschafft werden, aber deswegen mache er sich keine Sorgen. Der Bau wird bereits im Frühjahr vollendet, dann wird die hochempfindliche Technik für das Planetarium und die angrenzende Sternwarte eingebaut. Das dauert etwa drei Monate und kostet eine Million Euro zusätzlich.

Stand: 26.09.2018, 17:57

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