Köln: Wieder Leck in Shell-Pipeline

Schornsteine an der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf

Köln: Wieder Leck in Shell-Pipeline

  • Wieder Leck in Shell-Pipeline
  • Schaden im April entdeckt
  • Grundwasser wird abgepumpt

In der Shell Raffinerie in Köln Godorf ist erneut Öl aus einer defekten Leitung ins Erdreich gelaufen. Auch das Grundwasser im Bereich des Raffineriegeländes ist nach Angaben von Shell belastet. Wie viel Öl tatsächlich ausgelaufen ist, ist noch unklar. Offenbar hat der betroffenen Bereich die Größe eines Fußballfeldes. Shell lässt jetzt Grundwasser abpumpen, damit sich die Ölbelastung nicht weiter ausbereitet.

Leck bereits im April entdeckt

Nach Angaben von Shell wurde das Leck bereits im April 2020 entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um ein durch Korrosion entstandenes etwa einen Millimeter großes Loch in einer Produktionsleitung. Dadurch sei leichtes Gasöl (LGO) ausgetreten, das zur Herstellung von Dieselkraftstoff oder Heizöl benötigt wird. Laut Shell wurde die Bezirksregierung Köln als Aufsichtbehörde unverzüglich informiert und zwei externe Gutachter mit der Untersuchung betraut.

Stand: 18.05.2020, 15:01