Blindgänger: Bombe in Köln-Zollstock ist entschärft

Blindgänger Köln Zollstock

Blindgänger: Bombe in Köln-Zollstock ist entschärft

  • Zweite Bombe auf Baustelle in Köln-Zollstock entschärft
  • Über Nacht wurden Waggons mit Gefahrgut entfernt
  • Anwohner können zurück in ihre Wohnungen

In Köln-Zollstock ist am Mittwochnachmittag (27.11.2019) ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Bei dem Blindgänger hatte es sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder gehandelt.

Der Blindgänger war bereits am Dienstagnachmittag (26.11.2019) bei Bauarbeiten am Karlheinz-Steimel-Weg entdeckt worden. In der Gleisanlage der Deutschen Bahn neben dem Fundort standen allerdings Waggons mit Gefahrgut unterschiedlichster Art. Weil diese über die Nachtstunden weggefahren werden mussten, hat die Evakuierung erst Mittwochmorgen um 9 Uhr begonnen.

Sperrungen werden freigegeben

Fundort der Fliegerbombe in Köln-Zollstock

Auf dieser Baustelle in Köln-Zollstock lag die Bombe

Anwohner können wieder zurück in ihre Wohnungen. Außerdem werden die Straßensperrungen aufgehoben. Bis der Bahnverkehr wieder ohne Einschränkungen läuft, sollen sich Pendler bei den Kölner Verkehrs-Betrieben über mögliche Störungen informieren.

Wegen der Bombenentschärfung war die Linie 12 seit dem Vormittag nur noch zwischen den Haltestellen Merkenich und Eifelplatz gefahren. Außerdem kam es zu Ausfällen und Verspätungen von bis zu 30 Minuten im Regionalbahnverkehr.

Erst am Samstag (23.11.2019) hatten tausende Anwohner im selben Viertel in Köln-Zollstock ihre Wohnungen wegen einer Bombenentschärfung verlassen müssen.

Stand: 27.11.2019, 14:47

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