Kutschen-Unfall in Köln: Ermittlungen eingestellt

Kutschen-Unfall in Köln: Ermittlungen eingestellt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Unfall mit einer Pferdekutsche im Rosenmontagszug eingestellt. Die Suche nach der Ursache brachte kein eindeutiges Ergebnis.

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Unfall mit einer Pferdekutsche im Rosenmontagszug eingestellt. Das erfuhr der WDR am Donnerstag (30.08.2018). Die Staatsanwaltschaft war dem Vorwurf nachgegangen, die Pferde seien mit einem Gegenstand beworfen worden. Doch die Ermittlungen brachten kein eindeutiges Ergebnis.

Teils seien Zeugen in ihren Aussagen voneinander abgewichen, andere erklärten, sie hätten gar keinen Gegenstand gesehen, so die Staatsanwaltschaft. Bei dem Unfall waren vier Menschen verletzt worden.

Pferde im Rosenmontagszug

Pferde sollen in Köln weiter im Rosenmontagszug mitgehen

Tieraktivisten hatten danach erneut ein Verbot von Pferden in Karnevalszügen gefordert. Im September wird sich der Beschwerdeausschuss der Stadt Köln damit befassen. Die Verwaltung hat dazu aber schon erklärt, dass ein Verbot aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht in Frage kommt.

Stand: 30.08.2018, 16:40