Köln: Ermittlungen wegen Umweltgefährdung eingestellt

Kölner Kalkberg mit Hubschrauberstation

Köln: Ermittlungen wegen Umweltgefährdung eingestellt

  • Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
  • Hinweise auf Umweltgefährdung fehlen
  • Anwohner hatten Strafanzeige gestellt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen Umweltgefährdung auf der Baustelle am Kölner Kalkberg nach eigenen Angaben vom Donnerstag (06.06.2019) eingestellt. Ein Gutachter der Staatsanwaltschaft habe keine Hinweise dafür gefunden, dass Giftstoffe vom Kalkberg in benachbarte Wohngebiete und Parks geweht worden sind.

Furcht vor Schadstoffen im Kalkberg

Plakate gegen den Hubschrauberlandplatz auf dem Kalkberg

Bürger gegen Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg

Anwohner hatten Strafanzeige erstattet, weil bei der Sanierung des Kalkbergs, einer ehemaligen Chemiedeponie, über Monate hinweg Staub aufgewirbelt und in das angrenzende Wohnvietel geweht wurde. Die Behörde hatte daraufhin wegen der Staubentwicklung auf dem Gelände Ermittlungen eingeleitet. und Anwohner ausgehen.

Die Zukunft der Hubschrauberstation auf dem Kölner Kalkberg bleibt weiter unklar. Nach Informationen des WDR spricht sich der zuständige Kölner Stadtdirektor für die Fertigstellung der Hubschrauberstation auf der ehemaligen Chemiedeponie  im Rechtsrheinischen aus. Ein Gutachten des Stadtdirektors soll ergeben haben, dass es keinen anderen geeigneten Standort für die Hubschrauberstation in Köln gibt.

Sanierung kostete bislang 30 Millionen

Der Bau der Hubschrauberstation auf dem Kalkberg musste kurz vor der Fertigstellung gestoppt werden, weil das Gebäude eingesackt war. Für die Stabilisierung der Deponie und den Bau der Station hat die Stadt jetzt bereits rund 30 Millionen Euro gezahlt.

Stand: 07.06.2019, 09:13