Kölner Staatsanwaltschaft schaltet weitere Kinderpornografie-Plattform ab

Eine Person vor einem Computerbildschirm

Kölner Staatsanwaltschaft schaltet weitere Kinderpornografie-Plattform ab

  • Ermittler durchsuchen 26 Wohnungen und Büros
  • Täter tauschten Fotos und Videos von Kindesmissbrauch
  • Experten haben das Netzwerk abgeschaltet

Internet-Experten der Kölner Staatsanwaltschaft haben gemeinsam mit Ermittlern aus anderen Bundesländern ein Computernetzwerk für den Austausch von Kinderpornografie vom Netz genommen. Es besteht der Verdacht, dass Nutzer über das Netzwerk bundesweit und auch im Ausland Videos und Fotos vom Missbrauch von Kindern ausgetauscht haben.

Ermittlungen gegen neun Beschuldigte

Laut Staatsanwaltschaft gibt es außerdem Hinweise, dass sich Männer auf besonders gesicherten Seiten im Darknet zum Missbrauch von Kindern verabredet haben. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen neun Beschuldigte. Wie jetzt bekannt wurde, haben Ermittler am 13.11.2019 insgesamt 26 Wohnungen und Büroräume in sieben Bundesländern durchsucht.

Kein Zusammenhang mit Fällen in Bergisch Gladbach

Ermittlungen gegen Tatverdächtige gibt es auch im Ausland. Der Fall steht laut Staatsanwaltschaft aber nicht in Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, das in Bergisch Gladbach seinen Ausgangspunkt hat.

Bergisch Gladbach - Aus Lügde (nichts) gelernt?!

WDR RheinBlick 14.11.2019 28:20 Min. Verfügbar bis 14.11.2020 WDR Online

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Stand: 18.11.2019, 10:35