Erkrath: Hochwasser-Betroffene sollen bei hohen Stromkosten unterstützt werden

Hochwasser in Erkrath

Erkrath: Hochwasser-Betroffene sollen bei hohen Stromkosten unterstützt werden

Der Verein "Erkrath hält zusammen" hat am Freitag bekanntgegeben, dass er gemeinsam mit den Stadtwerken betroffene Bürger entlasten will. Durch den Einsatz von Bautrocknern seien hohe Stromkosten entstanden.

Wie genau die Unterstützung und die Hilfezahlungen aussehen sollen, wollen der Verein und die Stadtwerke in der kommenden Woche beschließen.

Betroffene sollen finanziell unterstützt werden

Erkrath wurde bei dem Jahrhunderthochwasser im Juli 2021 stark getroffen – vor allem im Stadtteil Alt-Erkrath waren Straßen komplett überflutet worden. "Sechs Monate nach dem Hochwasser sind die betroffenen Häuser in Erkrath weitgehend trocken, die Schäden jedoch immer noch sichtbar", berichtet Andrea Bleichert von "Erkrath hält zusammen". "Das große Problem ist momentan, dass sich viele Menschen fragen, wie sie das Ganze finanziert bekommen. Denn erst jetzt wird sichtbar, welche Kosten für die einzelnen Haushalte entstanden sind." Nur wenige waren entsprechend versichert und wurden vom plötzlichen Hochwasser komplett überrascht. Dazu kämen dann noch die Kosten für die Trocknung und Handwerker.

Der Verein will helfen – mit eingegangen Spenden und durch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Erkrath. "Wir haben von Anfang an einen sehr engen Kontakt zu den Stadtwerken Erkrath. Sie haben signalisiert, dass die betroffenen Haushalte eine Unterstützung bekommen", sagt Vereinskassierer Dieter Thelen. "Und wir haben mit den Stadtwerken vereinbart, dass wir uns an der Aktion beteiligen und jeden Betroffenen, der zusätzlich enorm hohe Stromkosten gehabt hat, unterstützen." Der Verein habe 448 Spenden aus der ganzen Bundesrepublik erhalten und wolle fair mit dem Geld umgeben.

Stand: 14.01.2022, 16:58