Gefahrgutunfall bei Erkrather Spedition - Sondereinheiten im Einsatz

Sondereinheiten der Erkrather Feuerwehr im Einsatz: Gefahrgutunfall in Spedition

Gefahrgutunfall bei Erkrather Spedition - Sondereinheiten im Einsatz

  • Gefahrguteinsatz in Erkrather Spedition
  • Feuerwehr sichert verrutschte Lkw-Ladung
  • Ausgelaufener Stoff ist Epoxidharz

Die Feuerwehr Erkrath musste am Donnerstag (24.01.2019) zu einem Gefahrguteinsatz bei einer Spedition im Stadtteil Unterfeldhaus ausrücken. Ein zunächst unbekannter Stoff war aus der Ladung eines englischen Lkw ausgelaufen. Firmenmitarbeiter hatten das beim Ausladen des Sattelaufliegers entdeckt. Weil in den in französischer Sprache geschriebenen Ladepapieren auch von Gefahrgutcontainern für Flüssigkeiten die Rede war, wurde die Feuerwehr alarmiert.

Feuerwehr verhindert weiteren Schadstoffaustritt

Erste Untersuchungen ergaben schnell, dass keine Explosionsgefahr bestand. Dennoch wurden Nachbargebäude der Spedition geräumt und Straßen im Umfeld gesperrt. Eine Atemschutztruppe der Feuerwehr sicherte dann zunächst den verrutschten Container und verhinderte einen weiteren Schadstoffaustritt. Dabei ließen sich die Experten auch von der Werksfeuerwehr der Firma Henkel beraten.

Keine Gefahr für Bevölkerung

Bei dem Stoff handelt es sich um den Kunstharz Epoxid, so ein Feuerwehrsprecher. Dieser ist zwar umweltgefährdend, aber für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr, weil keine Schadstoffe in gasförmiger Form ausgetreten sind. Der Einsatz war nach mehreren Stunden erst am späten Abend beendet.

Stand: 25.01.2019, 10:34

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