Kölner Möbelmesse: Brexit-Sorgen bei Herstellern

Zwei Personen sitzen auf einem Bett zur Internationalen Möbelmesse imm cologne

Kölner Möbelmesse: Brexit-Sorgen bei Herstellern

Von Martin Schütz

  • 150.000 Besucher auf der "immcologne"
  • Nachhaltigkeit beim Verbraucher gefragt
  • Brexit beunruhigt die Möbelindustrie

Anfangs nur für Fachleute geöffnet, dann drei Publikumstage: Die Internationale Möbelmesse "immcologne" hat am Sonntag (20.01.2019) ihre Tore geschlossen. 150.000 Besucher waren da.

Nachhaltigkeit ist gefragt

Viele Einrichtungsgegenstände wurden gezeigt, die Gemütlichkeit transportieren sollen: schwere Teppiche, Sofas mit kuscheligem Bezug oder Oberflächen, die an Treibholz erinnern.

Dabei wird immer wichtiger, dass Liegen, Tische oder Stühle aus nachhaltig angebautem Holz hergestellt werden und mit dem FSC-Siegel versehen sind. Besonders edles, seltenes Holz wird immer häufiger nur als Funier genutzt - die Hauptplatte ist dann beispielsweise aus einheimischer Fichte.

Insgesamt rückt Holz wieder mehr in den Fokus.

Großes Thema auf der Messe: der Brexit

Der drohende Brexit hat auf der internationalen Möbelmesse "imm" ziemlich auf die Stimmung gedrückt. Die deutsche Möbelindustrie schaut sorgenvoll auf die Insel.

Denn der Export ist sehr wichtig für sie und Großbritannien ist der fünftwichtigste Exportmarkt. Laut dem Verband der deutschen Möbelindustrie ist das Geschäft mit britischen Händlern praktisch ausgefallen. Immerhin steigt in anderen Ländern die Nachfrage nach hochwertigen Möbeln und Küchen aus deutscher Produktion. Besonders in Russland und China werden sie immer beliebter.

Händler sind zufrieden

Die Möbelhändler sind mit der Messe sehr zufrieden. Sie betrifft der drohende Brexit kaum, sie machen ihr Geschäft in Deutschland, auf der grünen Wiese oder in den Innenstädten.

outdoor Pool aus Kunststoff

Outdoorpool aus Kunststoff

Nach dem heißen Jahr 2018 war das Interesse vor allem an Garten- und Sommermöbeln groß.

Stand: 20.01.2019, 13:54

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