Viel weniger Stickoxid in Aachen dank Elektrobussen

Ein Elektrobus der Aseag mit der Aufschrift: "Die Aseag fährt elektrisch"

Viel weniger Stickoxid in Aachen dank Elektrobussen

  • Täglich im Einsatz
  • Weitere E-Busse im Herbst
  • Deutlich weniger Schadstoffe

Die neuen Elektrobusse in Aachen fahren ohne Probleme. Die Aseag ist zufrieden und rechnet mit viel weniger Schadstoffen. Seit Ende Oktober sind die sieben Busse im Einsatz.

Viel Strecke in der Umweltzone

In der Regel fahren die E-Busse morgens vom Aseag-Betriebshof los, der früheste um 5.30 Uhr, so ein Unternehmenssprecher. Dann sind sie etwa sechs bis sieben Stunden unterwegs, vor allem auf innerstädtischen Linien innerhalb der Umweltzone. Bis zu 150 Kilometer legen die Busse in dieser Zeit zurück. Dann müssen sie wieder aufgeladen werden. Einer der sieben neuen Busse ist oft auch zur Schulung von Busfahrern auf dem Betriebshof.

Batterien mit mehr Speicherkapazität

Im Oktober nächsten Jahres erwartet die Aseag fünf weitere Elektrobusse. Sie haben Batterien mit mehr Speicherkapazität. Dadurch vergrößert sich die Reichweite der Fahrzeuge. Die Aseag hat auch zehn batteriebetriebene elektrische Gelenkbusse bestellt. Sie stehen ebenfalls ab Herbst zur Verfügung.

Weniger Stickoxide

In diesem und im nächsten Jahr investiert die Aseag nach eigenen Angaben rund 22 Millionen Euro in Elektrobusse, schadstoffarme Euro-6-Diesel und die Nachrüstung älterer Fahrzeuge mit SCRT-Filtern. Investitionen, die der Luftqualität und damit den Menschen zugute kommen: Nach Berechnungen des Unternehmens produziert die Busflotte künftig nur noch 14 Tonnen Stickoxide im Jahr – 100 Tonnen weniger als bisher.

Stand: 13.12.2019, 09:16

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