Elefantenfuß in Bergisch Gladbach sichergestellt

Sichergestellter Elefantenfuß

Elefantenfuß in Bergisch Gladbach sichergestellt

  • Mann hatte Elefantenfuß in Kleinanzeigenportal angeboten
  • Zollbeamte durchsuchten Haus des Verkäufers
  • Vermarktung von Elefanten grundsätzlich verboten

Der Zoll hat einen präparierten Elefantenfuß in Bergisch Gladbach sichergestellt. Ein 53-jähriger Mann hatte ihn in einem Kleinanzeigenportal zum Verkauf angeboten. Die Anzeige war bei der Zollfahndung gemeldet worden. Wie die Zollbehörde am Dienstag (26.02.2019) mitteilte, hatten Beamte daraufhin das Haus des Verkäufers durchsucht und den Elefantenfuß gefunden.

Elefanten sind nach dem Bundes-Naturschutzgesetz eine besonders geschützte Tierart, deren Vermarktung grundsätzlich verboten ist. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet. Das Strafmaß für den Handel beträgt bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe.

Der Elefantenfuß ist bis zum Abschluss des Strafverfahrens ein Beweismittel und bleibt daher in einer Aservatenkammer. Was danach mit ihm passiert, ist noch nicht klar.

Stand: 26.02.2019, 10:26