Erfolglose Elch-Jagd: Kein Schadenersatz

Ein Elch

Erfolglose Elch-Jagd: Kein Schadenersatz

Von Erik Rönicke

  • Klage gegen Veranstalter von Jagdreisen
  • Grund: Kein Abschuss von Elch gelungen
  • Klage abgewiesen

Das Amtsgericht Mönchengladbach hat am Freitag (27.09.2019) die Klage eines Mannes aus dem Kreis Steinfurt abgewiesen. Er hatte von einem Reiseveranstalter Geld zurückgefordert, da ihm während einer Jagdreise kein Abschuss eines Elches gelungen war. 1.500 Euro hatte er für die Garantie auf einen Abschuss gezahlt.

Getroffen oder nicht getroffen?

Klage hatte der Mann eingereicht, weil er keinen erfolgreichen Abschuss erzielen konnte. Er hätte die Möglichkeit gehabt, auf ein Tier zu schießen, es jedoch nicht getroffen. Außerdem habe er nur auf die Anweisung eines Jagdführers geschossen, so der Kläger.

Der Veranstalter der Reise hatte argumentiert, dass er das Tier sehr wohl getroffen habe. Es sei später angeschossen aufgefunden worden, der Kläger habe die zugeschickte Trophäe aber abgelehnt.

Klage unbegründet

Ob er den Elch getroffen habe und auch die Motivation zum Schuss sei jedoch irrelevant, so das Gericht.

Bereits am ersten Prozesstag hatte ein Richter dem Kläger mitgeteilt, dass seine Klage wenig aussichtsreich sei. Schadenersatz erhält der Mann nicht.

Klage von Elch-Jäger abgewiesen

00:23 Min. Verfügbar bis 27.09.2020

Stand: 27.09.2019, 13:14