Puck und Schläger auf dem Eis

Düsseldorf/Krefeld: Eishockeyclubs schreiben Brandbrief an Landesregierung

Stand: 27.01.2022, 13:34 Uhr

Vier Eishockey-Proficlubs, darunter die Düsseldorfer EG und die Krefeld Pinguine, erheben in einem Brandbrief schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung.

Die beiden Vereine hatten gemeinsam mit den Eishockeyclubs Iserlohn Roosters und Kölner Haie und den Vereinen anderer Sportarten gefordert, wieder Zuschauer zu den Profispielen zuzulassen. Die Landesregierung habe dieses Anliegen aber abgelehnt.

Ohne Zuschauereinnahmen: Aus für Eishockey-Vereine?

Ein Düsseldorfer Spieler fährt über das Logo der DEG auf dem Eis.

Das macht den Geschäftsführer der DEG, Harald Wirtz, fassungslos: „Wir haben explizit ausgearbeitete, bewiesene Hygienekonzepte, die wir umsetzen können. Wir sehen keine Gefahr eines Corona-Hotspots bei den Spielen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, und wir können versichern, dass wir das auch machen werden, wenn ein Teil unserer Zuschauer wieder zugelassen werden dürfte“.

Ohne Zuschauereinnahmen, zum Beispiel für Eintrittskarten, Fanartikel und VIP-Tribünen, drohe den Eishockeyclubs zum Saisonende das Aus, so der DEG-Chef. Auch Fußballvereine wie Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf fordern, dass zu den Spielen wieder Besucher kommen dürfen.

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