Karneval: E-Scooter und Leihräder dürfen nicht überall stehen

Mehrere E-Scooter stehen in einer Reihe

Karneval: E-Scooter und Leihräder dürfen nicht überall stehen

  • Verbotszone steht fest
  • Anbieter müssen Fahrzeuge einsammeln
  • Verzicht auf Angebot bleibt freiwillig

E-Scooter und Leihfahrräder dürfen von Weiberfastnacht (20.02.2020) bis einschließlich Rosenmontag (24.02.2020) nicht überall in Köln stehen. Die Stadt hat strenge Auflagen gegen die Anbieter erlassen. Die beziehen sich sowohl auf das Anbieten von E-Scootern und Leihrädern als auch auf das Abstellen nach der Nutzung. Und: Die Anbieter müssen ihre Scooter und Räder einsammeln, wenn Nutzer sie einfach in den Verbotszonen abstellen. So will die Stadtverwaltung Stolperfallen und Behinderungen vermeiden. Außerdem soll mit dem Verbot der Weg für Rettungsfahrzeuge frei bleiben.

Verbotszone am Dom

Verbotszonen für Mietfahrräder und E-Roller auf dem Straßenkarneval

Die Verbotszone für Mieträder und E-Scooter an Karneval

Die Verbotszone umfasst den Bereich von der Dompropst-Ketzter-Straße mit Bahnhofsvorplatz und Chargesheimerplatz über die Trankgasse bis hin zum Kardinal-Höffner-Platz. Innerhalb der Zone müssen alle Leihräder und E-Scooter bis spätestens Weiberfastnacht um 6 Uhr entfernt werden. Das Abstellen weiterer Fahrzeuge in dem Bereich ist noch bis Rosenmontag, 24. Februar 2020 verboten. Die Anbieter müssen dort abgestellte Fahrzeuge unverzüglich entfernen.

Gefahr von Alkohol-Fahrten senken

Von der Stadt heißt es, man sei noch mit den Anbietern im Gespräch. Die Verwaltung hofft, dass sie während der Karnevalstage auch außerhalb der Verbotszonen freiwillig im gesamten Stadtgebiet auf das Bereitstellen von Mietfahrrädern und E-Scootern verzichten und abgestellte Fahrzeuge einsammeln. So ließen sich etwa gefährliche Alkoholfahrten vermeiden.

Stand: 14.02.2020, 14:15