Langfristlösung für Geburtshilfe in Eifelklinik

Nackter Bauch einer Schwangeren nach vorne gestreckt

Langfristlösung für Geburtshilfe in Eifelklinik

  • Kooperation mit Aachener Luisenhospital geplant
  • Verträge mit weiteren Hebammen geschlossen
  • Mehr Geburten in Eifelklinik seit Jahresbeginn

Die Eifelklinik Sankt Brigida Simmerath kann die Geburtshilfe langfristig fortführen. Die Geschäftsleitung gab am Montag (24.09.2018) bekannt, dass zwar bestehende Verträge mit Hebammen Ende des Monats auslaufen, gleichzeitig aber mit sieben Hebammen neue Verträge geschlossen wurden.

Sie gelten ab dem 1. Oktober 2018. Damit würden insgesamt neun Hebammen dauerhaft in der Abteilung beschäftigt. Das reiche allerdings noch nicht.

Weiteres Personal gesucht

Fünf Tage im Monat müssen derzeit von dem bestehenden Hebammen-Team zusätzlich übernommen werden - oder anders ausgedrückt: Von 700 Stunden Dienst im Monat können 120 nicht regulär besetzt werden.

Die Geschäftsleitung wünscht sich dringend weitere personelle Verstärkung. Man werde künftig enger mit dem Luisenhospital Aachen kooperieren, wo Hebammen ausgebildet werden. Ob eine eigene Ausbildung genehmigt werde, sei noch offen.

Zahl der Geburten um 20 Prozent gestiegen

Seit Juli dieses Jahres hatten fünf Eifelkommunen und das Krankenhaus darum gekämpft, die Geburtshilfe zu erhalten. Alleine in diesem Jahr ist die Zahl der Geburten in der Simmerather Eifelklinik um 20 Prozent gestiegen.

Stand: 24.09.2018, 16:17

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