Wuppertaler Bäume von Eichenprozessionsspinnern befallen

Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) Raupe

Wuppertaler Bäume von Eichenprozessionsspinnern befallen

  • Erste Meldungen schon vor Pfingsten
  • Jetzt im ganzen Stadtgebiet
  • Bekämpfung läuft

In Wuppertal wird derzeit (14.06.2019) der komplette städtische Eichenbestand kontrolliert. Die Stadt hat mehrere Firmen damit beauftragt, die Raupen und ihre Nester abzusaugen. Selbst über die Pfingsttage waren die Schädlingsbekämpfer in Aktion.

Standorte der befallenen Bäume absperren

Wo immer Eichen auf Schulhöfen, Spielplätzen und Kita-Außenflächen befallen sind, müssen die Standorte der Bäume mit Flatterband abgesperrt werden, bis die Tiere unschädlich gemacht worden sind. Auf keinen Fall berühren!

Nur Fachleute sollten die Raupen bekämpfen

Feuerwehrleute in Schutzenzügen brennen die Nester der giftigen Raupe in einem Baum aus

Die Raupen ernähren sich von Eichenblättern. Sie besitzen Brennhaare, die allergische Reaktionen auslösen können, unter anderem Juckreiz, Augenreizungen und Atemnot. Die Stadt Wuppertal weist darauf hin, dass nur Fachleute die Tiere wirksam bekämpfen können. Grundstückseigentümer sollten das unbedingt beachten. Die Brennhaare würden nur noch mehr verbreitet, wenn man einfach einen Wasserstrahl auf die Nester halte oder sie abflämme.

Folge des Klimawandels

Eichenprozessionsspinner breiten sich in Deutschland seit Jahren immer mehr aus, offenbar als Folge des Klimawandels. Wuppertal ist jetzt zum ersten Mal betroffen. Auch in anderen bergischen Städten, zum Beispiel Remscheid, Solingen und Velbert wurden die Raupen und ihre Nester schon vor Pfingsten gesichtet und bekämpft.

Stand: 14.06.2019, 18:24