Ehemaligen-Schulorchester in Wuppertal

Ehemaligen-Schulorchester in Wuppertal

  • Orchesterprobe ehemaliger Schüler
  • Über 70 Musiker treffen sich
  • Konzert im September

An der Johannes Rau Schule in Wuppertal hat sich ein Ehemaligen-Orchester gebildet. Über 70 ehemalige Mitglieder des Schulorchesters legen teils weite Wege zurück, um sich zum Proben zu treffen.

Von der Partisanen-Hymne "Bella Ciao" über das Thema der Kult-Serie "Game of Thrones" bis hin zu Antonín Dvořáks anspruchsvollen 9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt" hat sich das Orchester viel vorgenommen.

Mehr Kinder sollen Instrumente lernen

Im März wurde zum ersten Mal einen ganzen Tag geprobt. Im Sommer folgt ein weiterer Probentag, und nach der dritten Probe im September soll es eine Aufführung geben.

Dirigent vor dem Orchester

Schon bei der ersten Probe wurde klar, dass viele Vollblutmusiker dabei sind. Schulleiterin Christiane Genschel freut sich ganz besonders. Das seit 1968 existierende Schulorchester solle auch heute Kinder ermutigen, ein Instrument zu lernen.

Aufnahme galt als Ritterschlag

Für viele Schülergenerationen war das Orchester mehr als eine Pflichtveranstaltung, die Aufnahme galt als Ritterschlag. Musiklehrer Klaus Tilly hat es bis zu seinem Tod geleitet, danach übernahm Kollege Paul Breidenstein. Mitmachen durfte, wer schon ein Orchesterinstrument spielte und beim Vorspiel überzeugte. Oder bereit war ein Instrument zu lernen.

Ehemalige nehmen extra Unterricht

Bei den Proben des Ehemaligenorchesters hält der Violinist Martin Sonder den Taktstock in der Hand. Als die Organisatoren um Tillys Sohn Christian nach Mitstreitern für das Ehemaligenorchester suchte, war es für viele eine Ehrensache, längst eingestaubte Instrumente wieder auszupacken und sogar Unterricht zu nehmen.

Stand: 27.03.2019, 14:02