Elektroautobauer e.GO kritisiert höhere Kaufprämie

Günther Schuh

Elektroautobauer e.GO kritisiert höhere Kaufprämie

  • Aufstockung der Prämie auf 6.000 Euro sei zu hoch
  • Prämie beträgt derzeit 4.000 Euro
  • e.GO-Chef Schuh sieht Bedrohung für kleine Hersteller

Der Elektroautohersteller e.GO fürchtet wegen der Kaufprämie für Elektroautos um seine Zukunft. Die Erhöhung der Prämie auf 6.000 Euro sei eine Bedrohung für kleine Hersteller, sagt e.GO-Chef Günther Schuh. 

e.Go in der Werkstatt in Aachen

e.GOs im Montagewerk in Aachen

Wer in Zukunft ein Elektroauto kauft, soll mit einer Prämie bis zu 6.000 Euro belohnt werden - derzeit sind es bis zu 4.000 Euro. Die eine Hälfte bezahlt der Bund, die andere Hälfte müssen die Automobilhersteller selbst stemmen. Für große Unternehmen, die auch Autos mit Verbrennungsmotoren herstellen, sei das kein Problem, sagt e.GO Chef Günther Schuh. Die Autobauer könnten die Kaufprämie für Elektroautos quersubventionieren, für ihn als reinen E-Autoproduzenten sei das existenzbedrohend. 

e.GO und Tesla produzieren ausschließlich E-Autos

An sich sei die Kaufprämie schon eine gute Sache, betont Schuh. Er fordert aber, dass kleine Unternehmen, die ausschließlich E-Autos produzierten, davon ausgenommen werden sollten.  Bislang ist e.GO neben Tesla der einzige deutsche Automobilhersteller, der ausschließlich E-Autos produziert.

Stand: 13.11.2019, 15:44

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