E-Scooter: Knöllchen für Falschparker

E-Roller in der Düsseldorfer City

E-Scooter: Knöllchen für Falschparker

  • Verleihfirma muss Fahrerdaten herausgeben
  • Parkverbote in bestimmten Zonen der Kölner Innenstadt
  • Anbieter können Roller-Nutzung auch verbieten

E-Scooter stehen mitten auf dem Gehweg, für Rollstühle oder Kinderwagen kein Durchkommen mehr. Die Stadt Köln will solche Szenen verhindern. Falschparker sollen künftig auch Knöllchen bekommen. Wie das gehen soll? Indem man mit Daten der Verleihfirmen auf den Nutzer schließen kann.

Ordnungsamt kontrolliert

Wenn das Ordnungsamt die Falschparker nicht direkt erwischt, bekommen die Verleihfirmen die Aufforderung, die Fahrerdaten der Stadt mitzuteilen. Von der Stadt Köln heißt es, dass die Anbieter grundsätzlich zur Herausgabe der Daten verpflichtet sind.

Eine Verleihfirma hat schon bestätigt, dass sie solche Daten schon an die Ordnungsbehörden weitergegeben hat. Eine andere Firma sagte, dass sie Kunden bei wiederholten Vorfällen auch von der weiteren Nutzung des Angebots ausschließen würde.

Parkverbotszonen in der Innenstadt

Karte zum Abstellverbot der E-Scooter in Köln

Zunächst hatte die Stadt bereits Parkverbotszonen in der Innenstadt eingerichtet. Künftig ist das Beenden der Ausleihzeit eines Elektro-Scooters innerhalb der linksrheinischen Fußgängerzone und am linksrheinischen Innenstadt-Rheinufer nicht mehr möglich.

Die Verleiher sind nämlich angehalten, eine entsprechende Software-Anwendung in die Elektro-Scooter einzuspeisen, so dass die Miete an einem falschen Standort nicht beendet werden kann. Der Benutzer muss den Roller dann an einem anderen, zugelassenen Standort abstellen.

Stand: 22.09.2019, 10:45