Suche nach E-Scootern im Rhein soll Freitag weitergehen

Baggerschiff hilft bei E-Scooter Bergung aus dem Rhein

Suche nach E-Scootern im Rhein soll Freitag weitergehen

Die Bergung von E-Scootern aus dem Rhein mit einem Baggerschiff kann voraussichtlich erst am Freitag fortgesetzt werden. Davon geht das Wasserstraßen-  und Schifffahrtsamt aus.

Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes wollen die Betreiber der E-Sooter im Laufe des Mittwochs, die offenen Fragen zum Ablauf der Bergung und zu den Einsatzorten im Rhein beantworten.

Die Arbeit in der Mitte des Rheinstroms sei für die Schifffahrt und für das Bergungsteam gefährlich. Deshalb fordert das Schifffahrtsamt auch ein Sicherheitskonzept. Erst wenn das vorliegt, könne eine Genehmigung erteilt werden. Am Montag hatte die Wasserschutzpolizei die Bergung gestoppt, weil es dafür keine Genehmigung gab.

Zuständiger Mitarbeiter war im Urlaub

Für die Bergung hatten die Verleiher der E-Scooter ein Schiff mit einem Bagger und Profi-Taucher engagiert. Sie sollten von Montag an eigentlich eine Woche im Einsatz sein.

Den Antrag auf Genehmigung der Arbeiten hatten die Verleiher der Scooter zehn Tage zuvor an das Schifffahrtsamt geschickt. Weil der dort zuständige Mitarbeiter im Urlaub war, hatte aber niemand über den Antrag entschieden.

Taucher hätten am Montag nicht beginnen dürfen

Die Bergungs-Taucher hatten am Montagvormittag bereits sieben E-Scooter im Wasser am Deutzer Rheinufer gefunden. Am Mittag kam dann die Polizei. Die Taucher mussten ihre Sachen packen und mit ihrem Baggerschiff das Rheinufer verlassen. Das Wasser-und Schifffahrtsamt hatte die Polizei alarmiert. Die Bergungsaktion wurde daraufhin gestoppt.

Die Bergung mit Baggerschiff und Tauchern kostet pro Tag etwa 7.000 Euro. Bei den vergangenen Bergungsaktionen in den Häfen nahe der Kölner Innenstadt und am Altstadtufer wurden bislang mehr als 50 Elektrotretroller geborgen.

Stand: 27.10.2021, 07:28

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