Fehlgeleitetes Fax macht Leverkusener Brücke teurer

Die Leverkusener Brücke von oben, aus der Luft aufgenommen

Fehlgeleitetes Fax macht Leverkusener Brücke teurer

Verwirrung um eine Faxnummer und ein nicht mehr besetztes Büro des Landesbetriebes Straßen NRW haben dazu geführt, dass der Neubau der Leverkusener Brücke nun möglicherweise um mehrere Millionen Euro teurer wird als geplant.

Am 30. November hatte die Vergabekammer den Landesbetrieb Straßen NRW per Fax darüber informiert, dass der Bauauftrag wegen einer Klage nicht erteilt werden dürfe.

Das Büro von Straßen NRW  in Köln war aber nicht besetzt. Denn Straßen NRW war dabei, die Räume für die neue Autobahn GmbH freizumachen.

Mitarbeiter in Gummersbach wartete vergeblich auf Fax

Statt in Köln wartete in der Straßen NRW-Niederlassung in Gummersbach ein Mitarbeiter darauf, ob ein Fax mit einer Klage eingeht. Weil dort kein Fax ankam, wurde der Bauauftrag für die Brücke erteilt - das war aber rechtswidrig.

Deshalb können die Bauunternehmen jetzt neue Preis-Angebote abgeben.

Stand: 21.01.2021, 14:42

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