Neue Maßnahmen: Sperrstunde in Duisburg

Anstoßen mit zwei Bierflaschen

Neue Maßnahmen: Sperrstunde in Duisburg

Von Dominik Peters und Andreas Palik

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Duisburg steigt weiter. Inzwischen ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz über 50 gestiegen. Es gelten ab Mittwoch neue Beschränkungen.

Bereits am Montag hatte die Stadt neue Maßnahmen beschlossen. Nun zieht die Landesregierung nach und verschärft die Regeln für Veranstaltungen und die Gastronomie.

Neue Auflagen für die Gastronomie

Für sie gilt eine Sperrstunde, alle Lokale müssen um spätestens 1 Uhr schließen. Der Verkauf von alkoholischen Getränken, beispielsweise in Trinkhallen, ist ab dann ebenfalls verboten.

Wer in gastronomischen Betrieben eine private Feier veranstalten will, darf das nur noch mit maximal 25 Teilnehmenden.

Maskenpflicht auch am Platz

Bei Veranstaltungen und Versammlungen sind alle Teilnehmenden dazu verpflichtet, in geschlossenen Räumen auch am Platz einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Zuschauer von Sportveranstaltungen auf Steh- und Sitz-Plätzen.

Ähnlich wie in anderen Städten, dürfen Veranstaltungen und Versammlung mit nur maximal 250 Personen stattfinden, im Außenbereich mit bis zu 500 Personen.

Maximal fünf Personen

Zu den Maßnahmen zählt dass maximal fünf Personen zusammen im öffentlichen Raum unterwegs sein dürfen. Das gilt sowohl für den Aufenthalt im Freien, als auch für Kneipen und Restaurants. Von der Regel ausgenommen sind Gruppen, die in einem Haushalt leben.

Bußgelder bis zu 2500 Euro.

Bei privaten Feiern außerhalb der eigenen vier Wände sind nur noch maximal 25 Gäste erlaubt.  "Wer gegen diese Vorgaben als Teilnehmer verstößt, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro belegt", teilt die Stadt mit. Veranstalter müssen mit einem Bußgeld von 2500 Euro rechnen.

Die Zuschauerzahl bei Sportveranstaltungen wird auf 150 begrenzt. In öffentlichen Gebäuden und auf Märkten soll eine Maskenpflicht gelten.

NRW-weit 10 Risikogebiete

In NRW gelten damit zehn Städte und Kreise als Risikogebiet. Nach Regelungen des Landes greifen ab einer Inzidenz von 50 Fällen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen vorübergehend schärfere Regeln.

Die Städte haben allerdings auch die Möglichkeit, eigenständig strengere Maßnahmen zu formulieren, die über die Regeln Richtlinien des Landes hinausgehen.

Stand: 12.10.2020, 12:19