Rückschlag für Uber: Betriebsverbot für Partner-Unternehmen

Rückschlag für Uber: Betriebsverbot für Partner-Unternehmen

  • Uber-Partner muss Fahrer entlassen
  • Stadt droht mit Zwangsgeld
  • Uber-Partner will klagen

Herber Rückschlag für den Fahrdienstvermittler Uber: Die Stadt Düsseldorf hat einem seiner wichtigsten Partner - Savedriver Ennoo - vorläufig den Betrieb in Düsseldorf untersagt, offenbar wegen Verstößen gegen Auflagen. Das Mietwagenunternehmen muss nach eigenen Angaben jetzt alle Arbeitsverträge mit seinen Fahrern kündigen. Das bedeutet nicht das endgültige Aus von Uber – aber es verschlechtert deren Arbeitsbedingungen in Düsseldorf.

Rückkerpflicht ignoriert

Im Gegensatz zu Taxifahrern dürfen Uber-Fahrer nach dem Absetzen eines Fahrgastes nicht an der selben Stelle auf neue Fahrgäste warten. Sie sind dazu verpflichtet, nach jeder Fahrt zurück zur Einsatz-Zentrale zu fahren. Uber-Fahrer sollen regelmäßig gegen diese Vorschrift verstoßen haben.

Stadt droht mit Zwangsgeld

Die Stadt soll Savedriver Ennoo zudem mit einem Zwangsgeld in Höhe von 5000 Euro pro Fahrt gedroht haben, sollten sich die Fahrer nicht an das Verbot halten. Das Unternehmen will nach WDR-Informationen gerichtlich dagegen vorgehen. Man sehe sich im Recht und ziehe vor das Verwaltungsgericht, sagte Safedriver-Chef Thomas Mohnke.

Düsseldorf: schwieriges Pflaster für Uber

Der Versuch des US-Unternehmens Uber, sich seit knapp einem halben Jahr in Düsseldorf zu positionieren, löst immer wieder Proteste der etablierten Taxi-Innungen aus. Zuletzt demonstrierten hunderte von Taxifahrern vergangene Woche gegen den billigeren Konkurrenten.

Stand: 17.04.2019, 12:15