Düsseldorf bekommt drei Stadtstrände

So könnte es an einem der Düsseldorfer Stadtstrände aussehen.

Düsseldorf bekommt drei Stadtstrände

  • Strände sollen mobil sein
  • Kein Eintritt, kein Verzehrzwang
  • Spätestens um Mitternacht geschlossen

Düsseldorf bekommt drei sogenannte Stadtstrände. Darauf hat sich der Stadtrat am Donnerstagabend (31.01.2019) nach langen Diskussionen geeinigt. Ab dem 1. März kann der Betreiber auf der Apollo-Wiese am KIT, am Tonhallenufer unter der Oberkasseler Brücke und am Robert-Lehr-Ufer Stadtstrände aufbauen. Die Strände sollen mobil sein – heißt: Sand wird nicht aufgeschüttet, Möbel und andere Aufbauten werden nachts abgebaut.

Kein Eintritt, kein Verzehrzwang

So könnte es an einem der Düsseldorfer Stadtstrände aussehen.

Die Konzepte unterscheiden sich. Sehr entspannt soll es am Robert-Lehr-Ufer werden: Dort sollen besonders weiche Möbel und viele Schattenspender stehen. Geplant sind Freiluftduschen und freitags ein kostenloses Openair-Kino. Unter der Oberkasseler Brücke soll ein Kulturstrand entstehen, hier könnte Salsa oder Tango getanzt werden, außerdem soll es Modenschauen und Street Art geben. Am KIT soll es etwas „urbaner“ zugehen, konkreter wurde der Betreiber hier noch nicht. Für alle Strände gilt: Kein Eintritt, kein Verzehrzwang und eigenes Essen und Getränke können mitgebracht werden.

FDP gegen Hochseecontainer

Jeweils drei Hochseecontainer dienen als Getränkestände, Kühlhäuser und Liegestuhlverleih. Diese bleiben aber auch nachts stehen. Bei Hochwasser könnten sie aber schnell abtransportiert werden. Die Container wollte die FDP im Stadtrat verhindern, auch die CDU hatte Bedenken. Für einen entsprechenden Änderungsantrag bekamen die Parteien aber keine Mehrheit.

Schließung spätestens um Mitternacht

Die Strände öffnen nur bei gutem Wetter, spätestens um Mitternacht sollen sie schließen. Bei anderen Veranstaltungen, beispielweise am Japantag oder beim Fischmarkt dürfen die Strände im entsprechenden Bereich nicht öffnen. Der Vertrag mit dem Betreiber gilt zunächst für fünf Jahre.

Stand: 01.02.2019, 14:19

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