Mehr Gewalt gegen Rettungskräfte in Düsseldorf und Neuss

Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf, Symbolbild

Mehr Gewalt gegen Rettungskräfte in Düsseldorf und Neuss

  • Immer mehr Gewalt gegen Rettungskräfte
  • Auch Behördenmitarbeiter betroffen
  • Bisher rund 1.300 Anzeigen bei Staatsanwaltschaft

Die Gewalt gegen Sicherheits- und Rettungskräfte, aber auch gegen Gerichtsvollzieher und Behördenmitarbeiter nimmt immer mehr zu. Das teilte am Mittwoch (31.07.2019) die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft auf Anfrage des WDR mit.

Staatsanwältin Britta Zur leitet in Düsseldorf seit dem 1. September 2018 das Sonderderzernat, das diese Straftaten verfolgt. In nur elf Monaten gingen bei dem Sonderdezernat aus dem Raum Neuss/Düsseldorf rund 1.300 Anzeigen ein. Auch von Lehrern und Schaffnern. Die Palette reicht von Beleidigungen bis Körperverletzung.

Täter aus allen Schichten

Bis zum Jahresende rechnet die Staatsanwältin mit rund 2.000 Verfahren. Gepöbelt und beleidigt werde in allen Schichten und nicht bloß vom betrunkenen Altstadtbesucher. Unter den Tätern sind beispielsweise auch Mütter und Hausfrauen oder der Arzt, dem die Kontrollen am Flughafen zu lange dauern.

Immer mehr Übergriffe gegen Rettungskräfte Lokalzeit aus Düsseldorf 03.05.2019 06:14 Min. Verfügbar bis 03.05.2020 WDR Von Andrea Obst

Stand: 01.08.2019, 06:00