Lichtinstallation der Metro am Düsseldorfer Rheinturm erlaubt

Lichtshow am Rheinturm

Lichtinstallation der Metro am Düsseldorfer Rheinturm erlaubt

Am Düsseldorfer Rheinturm dürfen weitere Lichtinstallationen von Firmen stattfinden. Eine Bürgerstiftung hat dafür laut einer Entscheidung des Landgerichts nicht das exklusive Recht.

Anlass des juristischen Streits war eine Werbeaktion der Metro. Sie hatte vor zwei Monaten eine eigene Licht-Show am Rheinturm installiert.

Dagegen hatte die Bügerstiftung DUS-illuminated geklagt, weil sie die Idee für sich beansprucht. Nach Ansicht des Gerichts unterscheidet sich die Aktion der Metro jedoch vom Lichtprojekt der Stiftung.

"Rheinkomet" zum Landesgeburtstag

Beim Projekt "Rheinkomet" wurde zum ersten Mal im Jahr 2016 einen großer Strahlenkranz in den Himmel geschickt, entworfen vom Düsseldorfer Multi-Media-Künstler Klaus Gendrung.

Anlass war ein Fest zum 70-jährigen Bestehen des Landes NRW. Die Bürgerstiftung meldete damals den "Rheinkomet" auch als Wortmarke beim Patentamt an.

Lichtinstallation als Werbeaktion

Im Juni 2020 nutzte die Telekom ein Lichtspektakel am Turm im Rahmen einer Werbeaktion. Damals einigte man sich mit der Bürgerstiftung.

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Die Aktion der Metro ließ die Stiftung jedoch per Einstweiliger Verfügung untersagen, um eine Wiederholung zu verhindern. Dagegen hatte die Metro Widerspruch eingelegt. Der Konzern könnte seine Aktion jetzt wiederholen.

Stand: 13.01.2021, 12:04