Kein Olympia in NRW - Rhein-Ruhr-Region träumt von 2036/2040

Olympische Ringe stehen am Eingang des Olympiahauses

Kein Olympia in NRW - Rhein-Ruhr-Region träumt von 2036/2040

Die Rhein-Ruhr-Region ist wohl als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2032 endgültig aus dem Rennen. Die Bewerbung der australischen Stadt Brisbane sei unwiderstehlich, teilte das IOC jetzt mit.

Für die Privatinitiative Rhein Ruhr City kommt die Nachricht nicht überraschend. Bereits Ende Februar gab es eine Vorentscheidung pro Brisbane durch die internationalen Sportfunktionäre.

Rhein-Ruhr träumt jetzt von 2036 oder 2040

Die Vision für die Rhein-Ruhr-Region soll jedoch aufrechterhalten werden, da viele Sportstätten bereits existisieren, sagt Kai Meesters, Sprecher der Rhein-Ruhr-Initiative. Außerdem habe der IOC die Initiative ermutigt, weiter im Dialog zu bleiben. Jetzt wolle man einen Bewerbungs-Neustart für 2036 oder 2040 wagen.

Neue Olympia-Hoffnung für 15 NRW-Städte

Die Bewerbung der Initiative für 2032 wurde von der Landesregierung und den Kommunen unterstützt. Als Austragungsorte für die Sommerspiele waren beispielsweise Düsseldorf, Duisburg und Recklinghausen vorgesehen. Insgesamt kamen 15 NRW-Kommunen als mögliche Olympia-Sportstätten in Frage.

Bei den beteiligten Kommunen handelt es um Aachen, Bochum, Bonn, Brühl, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen sowie Kiel in Schleswig-Holstein.

Stand: 11.06.2021, 07:01