VW zieht Klage gegen Modellbauer zurück

Ein VW Bulli-Modell

VW zieht Klage gegen Modellbauer zurück

  • VW zieht Klage gegen Modellbauer zurück
  • Autokonzern hat Lizenzgebühren für "Bulli" verlangt
  • Gericht sieht keine Aussicht auf Erfolg für Klage

Der Autokonzern Volkswagen hat am Mittwoch (12.02.2020) vor dem Landgericht Düsseldorf seine Klage gegen ein kleines Modellbau-Unternehmen zurückgezogen.

Lizenzgebühren nur für jüngere Modelle gezahlt

VW wollte dem bayrischen Modellbauer verbieten lassen, das Bus-Modell "Bulli" maßstabs- und originalgetreu im Miniaturformat nachzubauen. Der Autokonzern wirft dem Modellbauer vor, ältere Modellautos des Typs VW Bulli ohne Lizenz zu produzieren und gegen das Wettbewerbsrecht zu verstoßen.

Die Modellbauer zahlen zwar für die kleinen Nachbauten Lizenzgebühren an die Autokonzerne, aber nicht bei Fahrzeugmodellen, die älter als 25 Jahre sind – denn dann endet das gesetzliche Schutzrecht für ein Geschmacksmuster.

VW zieht Klage zurück

Die Richterin erklärte, dass die Klage aus mehreren Gründen wohl keine Aussicht auf Erfolg habe. Sie sei zu unbestimmt und auch inhaltlich sehe das Gericht keinen Wettbewerbsverstoß.

Daraufhin zogen die Anwälte von VW die Klage zurück.

Stand: 12.02.2020, 14:53

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