Urteil gegen Mode-Bloggerin: Bonnie Strange muss zahlen

Klage gegen Bonnie Strange

Urteil gegen Mode-Bloggerin: Bonnie Strange muss zahlen

  • Neusser Bloggerin muss wegen Snapchat-Hetze zahlen
  • Landgericht: 10.000 Schmerzensgeld für Modeverkäufer
  • Schwangerschaft sei Ursache für Reizbarkeit gewesen

Die bekannte Neusser Mode-Bloggerin Bonnie Strange muss 10.000 Euro Schmerzensgeld an einen Verkäufer zahlen. Das hat das Düsseldorfer Landgericht am Mittwochmorgen (17.04.2019) entschieden. Strange hatte ihre Fans vor zwei Jahren aufgerufen, einen Berliner Modeverkäufer fertig zu machen.

Sie war wütend auf den Mann, weil er sie aufgefordert hatte, Kleider wieder aufzuhängen und nicht auf den Boden zu werfen. Bonnie Strange alias Jana W. zählt derzeit über 800.000 Personen zu ihren Followern.

Schwangerschaft war Ursache für Reizbarkeit

Während des Prozesses hatte Bonnie Strange sich für die verbale Hetze entschuldigt und erklärt, sie sei damals schwanger und leicht reizbar gewesen. 3.000 Euro wollte sie als Entschädigung für wohltätige Zwecke zahlen, so ihr Angebot.

Der Modeverkäufer verlangte mindestens 20.000 Euro Schmerzensgeld. Das Düsseldorfer Landgericht entschied sich mit seinem Urteil für einen Mittelwert.

Stand: 17.04.2019, 09:42