Düsseldorferin erstochen: Mordprozess beginnt

Am Tatort in Düsseldorf, an dem eine 36-jährige Frau erstochen wurde, liegen Blumen und Kerzen.

Düsseldorferin erstochen: Mordprozess beginnt

  • Mutmaßlicher Frauenmörder in Düsseldorf vor Gericht
  • Motiv könnte verschmähte Liebe sein
  • Psychiatrisches Gutachten könnte entscheidend werden

Am Dienstag (12.03.2019) beginnt der Prozess um den mutmaßlichen Mörder, der im August 2018 eine 36-Jährige Düsseldorferin auf einem Gehweg in Friedrichstadt erstochen haben soll.

Verschmähte Liebe als Motiv

Laut Staatsanwaltschaft soll das Motiv verschmähte Liebe gewesen sein. Das Opfer war Kundin im Kiosk des 44-jährigen Angeklagten. Die Frau habe ihn jedoch zurückgewiesen und den Kontakt mit ihm vermieden.

Schuldfähigkeit fraglich

Der Verteidiger kündigte an, dass dem psychiatrischen Gutachten eine entscheidende Rolle zukommen werden. Es gehe um die Frage einer Schuldunfähigkeit. Der mutmaßliche Täter sei nicht mehr in Untersuchungshaft untergebracht, sondern in einer Psychiatrie.

Nach der Tat war bundesweit nach dem 44-Jährigen gefahndet worden. Eineinhalb Wochen nach der Tat wurde er im spanischen Sevilla festgenommen. Für den Prozess sind 18 Verhandlungstage eingeplant.

Frau erstochen: Verdächtiger gefasst (Beitrag vom 29.08.2018) 00:27 Min. Verfügbar bis 11.03.2020

Stand: 12.03.2019, 05:00