Düsseldorfer Pilotstudie für bessere Corona-Kontaktverfolgung

Coronavirus-Modell

Düsseldorfer Pilotstudie für bessere Corona-Kontaktverfolgung

Eine neue Pilotstudie der Düsseldorfer Uniklinik und des Gesundheitsamtes soll jetzt die Kontaktverfolgung bei Corona-Infektionen optimieren.

Helfen soll dabei eine so genannte "Echtzeit-Sequenzierung" von neu festgestellten Fällen. Dabei dröseln die Virologen der Uniklinik das Virus komplett auf und können eine Art genetischen Fingerabdruck des Virus bestimmen. Damit können die Virologen feststellen, wie und wo sich jemand infiziert hat.

Infektionen sollen schneller erkannt werden

Diese Infos soll das Gesundheitsamt dann innerhalb von 48 Stunden bekommen, um damit schneller als bisher Infektionsquellen erkennen und eingreifen zu können.

Dr. Klaus Göbels, Leiter des Düsseldorfer Gesundheitsamtes, ist zuversichtlich: "Wir sind der Überzeugung, dass die nun begonnene Sequenzierungsstudie ein Fortschritt ist, um die Ausbreitung des Coronavirus in Düsseldorf besser zu verstehen."

Daten könnten auch für andere Städte reelvant sein

Durch die Pilotstudie wollen die Forscher künftig auch besser einschätzen können, wie hoch die Infektionsrisiken an bestimmten Orten sind, zum Beispiel beim Friseur oder in Geschäften. Die Daten aus Düsseldorf könnten dann auch für andere Städte relevant sein.

Stand: 18.02.2021, 16:02