Düsseldorfer Karneval: Hoppeditz-Erwachen soll stattfinden - mit Jecken und 2G

Der Hoppeditz steigt aus seinem Senftopf. Karnevalisten stehen um ihn herum und schauen ihn an.

Düsseldorfer Karneval: Hoppeditz-Erwachen soll stattfinden - mit Jecken und 2G

Das Comitee Düsseldorfer Carneval will den Hoppeditz am 11. November unter der 2G-Regel erwachen lassen. Dafür soll der Marktplatz abgesperrt werden, direkt vor das Rathaus kommt dann nur, wer geimpft oder genesen ist.

Damit sich keine Schlangen vor den Eingängen zum Rathausvorplatz bilden, soll auf dem Burgplatz ein Stand aufgebaut werden, an dem die Jecken gegen den entsprechenden Nachweis ein Armband um bekommen, so die Pläne des Comitee Düsseldorfer Carneval. Das Armband gilt dann als Ticket für eine "Fast-Lane“ zum Marktplatz.

Vor dem eigentlichen Festakt werden die Karnevalsvereine einen kleinen Umzug vom Rheinufer aus starten - die Teilnehmer werden separat kontrolliert und mit Bändchen ausgestattet.

Auch Hoppeditzball und Prinzenpaarkürung mit 2G

Auch beim Hoppeditz-Ball im Henkel-Saal soll 2G gelten, wer vom Vormittag schon ein Bändchen hat, braucht allerdings nicht noch einmal seinen Corona-Status nachzuweisen. Das Comitee rechnet mit rund 1000 Feiernden. Die Tickets sind in diesem Jahr vier Euro teurer als in den vergangenen Sessionen, sie kosten 15 Euro.

Unklar ist allerdings, was passiert, wenn die Corona-Schutzauflagen wieder strenger werden sollten und weniger Menschen im Saal zugelassen werden, als Tickets verkauft wurden - dann würde der Ball voraussichtlich ganz abgesagt, um niemanden zu benachteiligen, hieß es dazu von den Verantwortlichen.

Die Prinzenpaarkürung am 19. November soll ebenfalls mit der 2G-Regel gefeiert werden.

Feiern auf Sicht

Insgesamt zeigte sich das Comitee entschlossen, die Session nach einem Jahr Pause so normal wie möglich zu gestalten. So rechne man fest damit, den Rosenmontagszug zu veranstalten und bereite sich entsprechend vor. Wenn sich wegen der Pandemielage etwas anderes ergebe, werde man dann entscheiden und gegebenenfalls umplanen müssen.

Stand: 06.10.2021, 18:22

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