Düsseldorf: Schwimmbadbesucher müssen bei Online-Buchung zahlen

Eine Frau schwimmt im Freibad

Düsseldorf: Schwimmbadbesucher müssen bei Online-Buchung zahlen

Besucher haben bislang online einen Termin für ihre Schwimmzeit reserviert und erst im Schwimmbad dafür bezahlt. Damit weniger Termine verfallen, hat die Bädergesellschaft Düsseldorf diese Regelung nun für mehrere Bäder geändert.

Gäste des Rheinbades und des Düsselstrandes müssen nun direkt bei der Online-Reservierung ihres Termins fürs Schwimmen bezahlen. Dafür wurde extra ein Onlineshop eingeführt. Grund für die Neuerung ist, dass zuvor viele Menschen ihre reservierten Termine verfallen ließen – beispielsweise wenn sich das Wetter verschlechterte.

Zahlreiche Bezahlmöglichkeiten

Bei der Online-Buchung für einen Besuch im Rheinbad müssen sich Gäste zwischen dem Freibad und den beiden Hallen des Hallenbads (33-Meter- und 50-Meter-Schwimmhalle) entscheiden. Ein Wechsel in das jeweilige andere Bad ist während des Besuches nicht möglich.

Die Tickets können weiterhin bis zu drei Tage im Voraus für verschiedene Zeiträume reserviert bzw. gekauft werden. Sie können per Sofortüberweisung, Paypal, Giropay und auch mit einem Gutschein fürs Schwimmbad bezahlt werden.

Bald auch Online-Tickets für weitere Bäder

Seit Mittwoch kann auch wieder im Strandbad Lörick geschwommen werden. Das Freibad wurde aufgrund seiner Nähe zum Rhein während des Hochwassers in der vergangenen Woche vorsorglich geschlossen. Nach Auskunft der Bädergesellschaft Düsseldorf sollen ab kommendem Montag auch für das Freibad in Lörick und das Allwetterbad Flingern die neuen Online-Tickets buchbar sein.

Am Dienstag würden das Familienbad Niederheid, die Suomi Sauna und das Schwimm' in Bilk folgen. Zukünftig sollen Gutscheine, 10er-Karten und Schwimmbadtickets für die gewünschten Zeitfenster online erworben und eingelöst werden können.

Corona macht Online-Buchungen nötig

Eine Online-Reservierung der Schwimmzeit ist aufgrund der Corona-Pandemie notwendig. Die Bädergesellschaft kann so die Anzahl der Badegäste begrenzen und die Kontaktketten erfassen. Aktuell können pro Zeitfenster 550 Personen die Düsseldorfer Freibäder besuchen.

Stand: 23.07.2021, 16:04