Düsseldorfer Bahn passt nicht in Duisburger Tunnel

Prototyp der neuen HF6-Bahn der Rheinbahn

Düsseldorfer Bahn passt nicht in Duisburger Tunnel

  • 43 neue Bahnen passen nicht in Duisburger U-Bahnhöfe
  • Rheinbahn blieb in Tunnel stecken
  • Eigenverschulden der Rheinbahn

43 neue Züge hat die Düsseldorfer Rheinbahn kürzlich bestellt. Allerdings ist am Donnerstagabend (04.10.2018) durch einen Unfall in Duisburg klar geworden: Die Stadtbahnen der Reihe "HF6" passen um ganze sechs Zentimeter nicht in die U-Bahnhöfe in Duisburg.

Der Grund: Die Bahnsteige der U-Bahnhöfe in Duisburg sind unterschiedlich breit. Da die neuen Bahnen etwas breiter als die vorherigen sind, passen sie nun nicht mehr in alle Bahnhöfe. Deswegen blieb auch eine Bahn beim Testlauf auf der Strecke der U79 Richtung Duisburg bei der Haltestelle "Steinsche Gasse" stecken.

Rheinbahn räumt Fehler ein

Die Rheinbahn bestätigte am Montag (08.10.2018), dass die Verhältnisse in Duisburg bei der Bestellung der neuen Züge nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.

Die Rheinbahn will jetzt mit dem Hersteller reden und klären, ob sich die Probleme mit ein paar Handgriffen lösen lassen. Sollte das nicht gehen, lassen sich die Bahnen problemlos auf anderen Linien (U74, U75, U77 und U78) einsetzen.

Der Wert der 43 bestellten Züge beträgt rund 130 Millionen Euro, die Rheinbahn hat bereits 30 Millionen beim Hersteller angezahlt. Die Höhe der Kosten des Planungsfehlers ist noch unklar.

Stand: 08.10.2018, 17:00