Pop Up-Kirmes "Düsselland" in Düsseldorf gestartet

Ein Riesenrad im Freizeitpark Düsselland

Pop Up-Kirmes "Düsselland" in Düsseldorf gestartet

Von Murat Koyuncu

  • Mehr als 20 Fahrgeschäfte auf Messegelände
  • Für Schausteller die erste Kirmes in diesem Jahr
  • Auf Hygiene wird großen Wert gelegt

Es war wenig los zum Start des "Düssellandes" am Freitagnachmittag (26.06.2020) . Einige wenige Eltern spazierten unter der glühenden Sonne mit ihren Kindern auf dem Platz, aßen gebrannte Mandeln oder Eis und schauten sich um. Die Fahrgeschäfte waren bis auf wenige Ausnahmen unbesetzt. Von richtiger Kirmesatmosphäre keine Spur, vermutlich auch wegen der Hitze.

Ein Lichtblick für die Schausteller

Die Schausteller erhoffen sich in den kommenden Wochen nicht nur Einnahmen, sie wollen auch Präsenz zeigen und den Menschen Lebensfreude schenken. Auf dem Platz an der Messe sind unter anderem eine Achterbahn, eine Wildwasserbahn und ein Riesenrad aufgebaut, die sonst auf den großen Volksfesten wie dem Oktoberfest oder der Rheinkirmes zu finden sind.

Pop Up-Kirmes "Düsselland"

00:41 Min. Verfügbar bis 26.06.2021


Kirmes mit Hygienekonzept

Besucher im Düsselland desinfizieren ihre Hände

Besucher im Düsselland desinfizieren ihre Hände

In einem Einbahnstraßen-Rundgang kommen die Besucher an etwa 20 Lauf- und Fahrgeschäften, sowie mehreren Spiel- und Gastronomie-Buden vorbei. Vor jeder Attraktion sind Spender mit Desinfektionsmittel und kleine Waschbecken mit Flüssigseife und Papiertüchern aufgestellt, die die Besucher auch nutzen.

Eintritt für Hygiene und Sicherheit

Der Eintritt ist auf 3500 Besucher limitiert, um die notwendigen Abstände zu garantieren. Pro Tag gibt es drei Zeitfenster mit drei Stunden Aufenthalt. Die Tickets gibt es online für accht bis zehn Euro - die Fahrgeschäfte müssen extra bezahlt werden, kosten aber um etwas weniger als auf einer regulären Kirmes. Mit dem Eintritt sollen unter anderem Hygienemittel und das Sicherheitspersonal finanziert werden.  

Stand: 26.06.2020, 17:18