Düsseldorf führt "Umweltspur" ein

Eine Fotomontage zeigt Symbole von einem Fahrrad, einem E-Auto und einem Bus.

Düsseldorf führt "Umweltspur" ein

  • "Umweltspuren" sollen bis spätestens Ostern kommen
  • Autofahrer sollen Pkw stehen lassen
  • Kritiker befürchten Verkehrschaos

Um Dieselfahrverbote in der Innenstadt zu verhindern, sollen in Düsseldorf testweise zwei sogenannte Umweltspuren entstehen. Das haben am Mittwoch (09.01.2019) Bezirksvertretungen und der Ordnungs- und Verkehrsausschuss entschieden.

Bis Ostern sollen die beiden Sonderspuren eingerichtet werden: Auf viel befahrenen Abschnitten der Merowingerstraße und der Prinz-Georg-Straße. Auf diesen Spuren dürfen dann nur Busse, Fahrräder, Taxen und E-Autos fahren.

Stadt prüft weitere "Umweltspuren"

Nach einem Jahr soll die Wirksamkeit dieser Spuren überprüft werden. Zusätzlich will die Stadt bis zum Sommer die Einführung einer "Umweltspur" vom Werstener Kreuz bis in die Innenstadt und zusätzliche Park and Ride-Flächen prüfen.

Um Platz für diese neue Spur zu schaffen, fallen Fahrbahnen für Autofahrer weg. Eine ähnliche Fahrbahn gibt es schon in Bielefeld, hier wird die Fahrbahn aber nur von Fahrrädern und Bussen benutzt.

Kritik von IHK

Die Düsseldorfer "Umweltspur" soll Autofahrer dazu bringen, ihr Auto stehen zu lassen. Kritik gibt es von der Düsseldorfer IHK: Sie befürchtet mehr Staus und dass Autofahrer auf andere Straßen ausweichen.

Stand: 10.01.2019, 08:43