Fahrrad-Parkgebühr: CDU-Politiker zieht Forderung zurück

Andreas Hartnigk

Fahrrad-Parkgebühr: CDU-Politiker zieht Forderung zurück

  • CDU sieht keinen Anlass
  • Hartnigk bedauert Irritationen
  • Geisel: "Das ist eine Schnappsidee"

Der Düsseldorfer CDU-Ratsherr Andreas Hartnigk fordert nun doch keine Parkgebühren für Fahrräder in Düsseldorf. Das geht aus einer Mitteilung der Partei vom Mittwoch (08.05.2019) hervor. Demnach ziehe Hartnigk seine Forderung zurück und bedauere die von ihm ausgelösten Irritationen.

CDU stellt keinen Antrag

Zudem werden die CDU-Ratsfraktionen keinen Antrag zur Einführung von Parkgebühren für Fahrräder in Düsseldorf stellen, heißt es. Die CDU Düsseldorf sehe dafür keinen Anlass.

Gleichbehandlung von Autos und Fahrrädern

Am Dienstag hatte Hartnigk mit der Forderung nach Parkgebühren für Fahrräder für Aufsehen gesorgt. Ihm gehe es dabei vor allem um die Gleichbehandlung von Autos und Fahrrädern. Damit reagierte er auf einen Plan von Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), in der Stadt Dauerparkgebühren für Autos einzuführen.

Hartnigk argumentierte, es werden viele öffentliche Gelder in die Verbesserungen von Fahrradwegen und Radständern investiert, ohne dass sich Radfahrer an diesen Kosten beteiligen müssten.

Geisel: "Schnappsidee"

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel bezeichnete den Vorschlag als "Schnappsidee" und sagte gegenüber dem WDR: "Das ist ein Vorschlag eines Autofreaks, der nicht nachgedacht hat."

Stand: 08.05.2019, 17:16