271 Menschen in Quarantäne: Düsseldorfer Arzthelferin mit Corona infiziert

Das Bild zeigt ein Wartezimmer in einer Arztpraxis.

271 Menschen in Quarantäne: Düsseldorfer Arzthelferin mit Corona infiziert

Nachdem bei einer Arzthelferin aus Düsseldorf die britische Variante des Corona-Virus festgestellt worden war, müssen insgesamt 271 Personen in Quarantäne.

Laut Aussage der Stadt seien mittlerweile alle 600 vermuteten Kontaktpersonen nachvollzogen. 270 davon gelten als Kontaktpersonen der Kategorie I mit einem höheren Infektionsrisiko und müssen daher vorsorglich in Quarantäne. Bisher gebe es aber noch keine nachgewiesenen Ansteckungen.

Trotz Krankheitsymptomen gearbeitet

Bei der Arztpraxis-Mitarbeiterin in Düsseldorf war die hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Die Angestellte soll nach Angaben der Stadt trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben. Die Frau soll außerdem nicht durchgängig eine Maske getragen haben. Die Arztpraxis in Düsseldorf-Pempelfort wurde geschlossen.

Um bei einer möglichen Verbreitung der britischen Corona-Virus-Variante schnell Maßnahmen ergreifen zu können, lässt die Stadt Düsseldorf seit Anfang Februar alle positiven PCR-Proben aus dem städtischen Testzentrum und den mobilen Testdiensten zusätzlich auf Virus-Mutationen untersuchen.

Quarantäne für Betroffene

Bis jetzt habe die Stadt etwa 60 Prozent der Kontaktpersonen erreichen können. Beim Rest stimmten die hinterlegten Telefonnummer nicht. Diese Personen werden nun postalisch benachrichtigt.

Im Einzelfall müssen die Betroffenen in Quarantäne. Je nach Art des Kontakts (u. a. Dauer, Nähe, Lüftungssituation und Einhalten der Schutzmaßnahmen) werden die Kontaktpersonen laut Stadt in die Kategorie I oder II eingestuft. Kontaktpersonen der ersten Kategorie werde eine Quarantäne verordnet und Testungen auf das Coronavirus angeboten.

Stand: 05.03.2021, 18:56