Luftfilter-Affäre: Stadt Düsseldorf einigt sich auf Vergleich

Luftfilteranlage in Grundschulen

Luftfilter-Affäre: Stadt Düsseldorf einigt sich auf Vergleich

In der Affäre um den Kauf von Luftfiltern im Wert von vier Millionen Euro hat sich die Stadt Düsseldorf heute mit ihrem Ex-Vize-Schulverwaltungsamtsleiter auf einen Vergleich geeinigt.

Der 39-Jährige war im Frühjahr von der Stadt freigestellt worden, weil es bei der Vergabe der Beschaffung von 4.000 UV-Luftfiltern für Düsseldorfer Schulen Unregelmäßigkeiten gegeben haben soll. Den Zuschlag hatte eine Hamburger Firma bekommen, für deren Vertrieb auch die Ehefrau des Beschuldigten zuständig war. Die Staatsanwaltschaft hatte dann Ermittlungen wegen des Korruptionsverdachts eingeleitet.

Arbeitsverhältnis per Aufhebungsvertrag beendet

Beide Seiten haben sich heute (14.12.2021) darauf geeinigt, das Arbeitsverhältnis per Aufhebungsvertrag zu beenden, teilte das Düsseldorfer Arbeitsgericht mit. Zu den Details des Vergleichs wurden keine Angaben gemacht.

Der Betroffene sieht sich inzwischen als vollständig entlastet an: Bei einer internen Prüfung hätten sich die Vorwürfe bereits im Sommer als unbegründet erwiesen. Das hätten Vertreter der Stadt ihm gegenüber selbst eingeräumt, so der Betroffene gegenüber dem WDR.

Stand: 14.12.2021, 14:40