Dürener Weihnachtsmarkt durch neuen Standort teurer

Ein Riesenrad neben einer vierspurigen Straße in Düren

Dürener Weihnachtsmarkt durch neuen Standort teurer

  • Innenstadt-Sanierung zwingt zu neuem Standort
  • Zusätzliche Kosten durch Terrorschutz
  • In Prüfung: Straßensperrung wegen Riesenrads

Der Umzug des Dürener Weihnachtsmarkts auf einen Platz vor dem Hoesch-Museum verursacht weitere Kosten. Der neue Standort war notwendig geworden, weil der angestammte Platz des Weihnachtsmarktes in der Innenstadt saniert wird. Wie die Stadt Düren am Dienstag (19.11.2019) mitteilte, will sie zu den Folgen des Umzugs am Mittwoch (20.11.2019) eine Pressekonferenz geben.

Stärkere Stromkabel und Spezial-Gitter

Die Stadt hatte schon für stärkere Stromkabel am Hoesch-Platz kurzfristig 100.000 Euro ausgeben müssen. Nun geht der Schutz vor Terrorangriffen ins Geld. Die bisher aufgestellten Betonklötze gelten nicht mehr als geeignet. Die Stadt hat Spezial-Gitter angeschafft, die heranrasende Lkw stoppen können. Kostenpunkt: rund 160.000 Euro.

Polizei unglücklich über Riesenrad-Standort

Mehrere Stand-Betreiber hatten am neuen Ort des Weihnachtsmarkts Umsatzeinbußen befürchtet, weshalb man sich für ein 36 Meter hohes Riesenrad als Attraktion und mögliches Zugpferd entschied. Allerdings ist die Polizei mit dem Standort des Riesenrads nicht glücklich. Es steht direkt an der Hauptverkehrsstraße. Geprüft wird nun, ob eine Fahrspur gesperrt werden muss.

Der Weihnachtsmarkt startet am Donnerstag (21.11.2019).

Düren: Weihnachtsmarkt wird teuer

00:35 Min. Verfügbar bis 19.11.2020

Stand: 19.11.2019, 19:42