Gutscheine unterstützen den Dürener Einzelhandel

Eine Kundin mit FFP2-Maske schaut sich Kleidungsstücke in einem Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt an.

Gutscheine unterstützen den Dürener Einzelhandel

Um die Lockdown-Einbußen im Einzelhandel aufzufangen, unterstützt die Stadt Düren die Händler und Gastronomen mit einer Gutscheinaktion. Das soll mehr Umsatz bringen.

100 Euro zahlen und dann für 120 Euro einkaufen - das geht jetzt in Düren. Für die Gutschein-Aktion gibt die Stadt bei Beträgen ab 10 Euro und bis maximal 100 Euro noch 20 Prozent als Geschenk dazu.

Hoffnungen auf ein Umsatzplus

Über 50 Geschäfte, Bistros, Restaurants und Dienstleister sollen von diesem Bonus profitieren. Die Gutscheine kann man in einem Laden in der Dürener City kaufen oder auch im Internet und dann ganz einfach selbst ausdrucken. Insgesamt soll die Aktion dem Handel vor Ort ein Umsatzplus von mehr als einer halben Million Euro bringen.

„In Zeiten der Pandemie ist die Situation für viele Unternehmen existenzbedrohend“, erklärt Bürgermeister Frank Peter Ullrich (SPD) und hofft, dass mit dieser Aktion Geschäfte und Gastronomie auch nach der Pandemie langfristig in der Innenstadt erhalten bleiben. Mehr als 100.000 Euro investiert die Stadt Düren zusammen mit Partnern und der Wirtschaftsförderung, um den Einzelhandel zu unterstützen.

Gutscheine behalten ihre Gültigkeit

Einkaufstüten

Die Düren-Gutscheine sind als schnell wirkende Unterstützung einerseits und als ein Dankeschön an die Kundinnen und Kunden andererseits gedacht, die auch in der Krise dem Handel und der Gastronomie treu bleiben. Citymanager Michael Linn weist darauf hin, dass der geschenkte Bonuswert des Gutscheins von Anfang Juni bis zum 30. September seine Gültigkeit hat. Der eigentliche Gutscheinwert behält aber darüber hinaus weiter seine gesetzliche Gültigkeit.

Auch Oberhausen will eine halbe Millionen Euro investieren

Die Stadt Oberhausen plant ebenfalls eine solche Gutscheinaktion und will dafür eine halbe Million Euro investieren. So soll das Sommergeschäft angekurbelt werden. Hotelbesitzerin Uschi Wischermann vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sagt, dass die Hilfen nach den Corona-Einschränkungen gut ankommen: "Die Gastronomen fühlen sich gesehen - dass wir die letzten sieben Monate nicht arbeiten durften und dass die Stadt uns wirklich unterstützen will." Von der Aktion in Oberhausen sollen auch Kultureinrichtungen und Kulturschaffende profitieren.