Dürener Schlossweiher droht umzukippen

THW im Einsatz

Dürener Schlossweiher droht umzukippen

  • Zu wenig Sauerstoff im Wasser
  • THW pumpt Wasser ab
  • Wasservögel sollen nicht gefüttert werden

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk Düren haben gestern Abend mit der Sanierung des Weihers an Schloss Burgau begonnen. Wasser und Algen wurden abgepumpt. So soll die Gefahr gebannt werden, dass Fische und Wasservögel verenden.

Große Pumpe im Einsatz

Mann mit blauer Uniform und THW-Aufschrift im Wald an großem Schlauch

THW leitet Wasser aus See ab

Tausende von Liter Wasser und Algen hat das THW abgesaugt. Gleichzeitig wurde dem Teich aus einem nahegelegenen Gewässer frisches Wasser zugeführt. So sollte der pH-Wert verändert und das Überleben von Fischen und Wasservögeln gesichert werden. Das abgepumpte Wasser wurde laut Feuerwehr in eine alte Ablaufrinne im Wald geleitet.

Füttern der Tiere schadet

Grund für die schlechte Wasserqualität ist die Hitze, aber auch das Füttern der Tiere. Nicht gefressene Reste lagern sich am Grund ab, verfaulen und geben Nährstoffe frei, die das Algenwachstum fördern. Dadurch vermehren sich massenhaft Bakterien.

Bakterien produzieren Giftstoffe

Zwei Männer des THW stehen mit Pumpen am See

Einsatz für Fische und Tiere im Schlossweiher

Die Mikroorganismen im Faulschlamm können starke Nervengifte produzieren. Wenn Wasservögel die Gifte aufnehmen, können sie krank werden und verenden. Die Stadt Düren appelliert deswegen an alle, Wasservögel am Weiher von Schloss Burgau und an anderen Gewässern nicht zu füttern.

Stand: 22.08.2019, 12:48