Düsseldorf richtet dritte Umweltspur ein

Düsseldorf richtet dritte Umweltspur ein

Von Peter Hild

  • Lange Umweltspur quer durch die Innenstadt
  • Autofahrer sollen auf Bus und Bahn umsteigen
  • Wirtschaft befürchtet mehr Staus und mehr Abgase

Die Stadt Düsseldorf hat am Montag (14.10.2019) mit den Markierungsarbeiten für eine dritte Umweltspur begonnen. Sie wird auf zwei Haupteinfallstraßen von Norden und Süden über mehrere Kilometer quer durch die Innenstadt führen. Die Einrichtung des zweiten Teils der neuen Umweltspur vom Südpark hinter der A46-Ausfahrt Düsseldorf-Zentrum bis zur Corneliusstraße beginnt am Dienstag (15. Oktober). Danach gelten die Umweltspuren offiziell.

Auf der Sonderspur dürfen dann von Süden ab dem Südpark nur Busse, Taxis, Radfahrer, E-Autos und Fahrgemeinschaften ab drei Personen fahren. Vom Norden her wurde auf der Fischerstraße zunächst eine reine Fahrradspur eingerichtet. Die Stadt will so Autofahrer zum Umstieg auf Bus und Bahn bewegen. So sollen die zu hohen Stickoxid-Werte in der Innenstadt sinken und ein Diesel-Fahrverbot verhindert werden.

Wo genau entstehen die neuen Umweltspuren?

Im Düsseldorfer Norden verläuft die künftige Umweltspur zunächst auf der Fischer- und der Kaiserstraße – und zwar stadteinwärts zwischen den Kreuzungen mit der Stern- und der Homberger Straße.

Aus für die "große Umweltspur"?

So soll sich die Umweltspur demnächst durch Düsseldorf ziehen

Im Anschluss wird dann der Abschnitt im Düsseldorfer Süden ab dem Südpark markiert. Betroffen ist hier die Strecke von der A46-Ausfahrt Düsseldorf-Zentrum über die Werstener Straße, die Witzel-, die Mecum- und die Erasmusstraße bis zur Corneliusstraße.

Über weitere Teile der neuen Umweltspur, unter anderem vom so genannten "Nordstern" bis zur Fischerstraße oder über die besonders belastete Corneliusstraße, soll die Politik Ende November entscheiden.

Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hält die große Umweltspur für "alternativlos, um für die Menschen Anreize zu schaffen, auf die umweltfreundlicheren Busse und Bahnen umzusteigen." Dafür müsse der Platz für Autos verknappt und Busse wie auf der Umweltspur bevorzugt werden.

Die Stadt schätzt, dass durch den Wegfall einer Fahrspur in Spitzenzeiten bis zu 20 Prozent weniger Autos als bisher über die Haupteinfallstraßen in die Stadt gelangen könnten. Staus scheinen also vorprogrammiert. Ein Punkt, den Teile der Politik sowie Wirtschaftsverbände stark kritisieren.

Wirtschaftsverbände befürchten Verkehrschaos

Damit die Umweltspur funktionieren könne, brauche es an den Endpunkten genügend Umsteigemöglichkeiten für Autofahrer, meint die Düsseldorfer IHK. Die seien bisher aber nicht vorhanden. Die Handwerkskammer spricht bei den Plänen gar von einem "Schildbürgerstreich".

In der Tat ist der Ausbau mehrerer Park&Ride-Plätze am Stadtrand aktuell erst in der Planung. Der Zeitdruck durch anstehende Gerichtsentscheidungen lasse der Stadt jedoch bei der Reihenfolge keine andere Wahl, um Fahrverbote zu verhindern, rechtfertigt sich OB Geisel.

Bisherige Umweltspuren zeigen offenbar Wirkung

Autos fahren auf einer zweispurigen Straße.

Umweltspur auf der Merowingerstraße

Eine erste Auswertung der beiden seit Ostern bestehenden Umweltspuren sei positiv, heißt es bei der Stadt. Hier sei das zuvor erwartete Verkehrschaos ausgeblieben, versucht Geisel Kritiker zu beruhigen. Die Stickoxid-Werte seien gesunken, endgültige valide Messwerte lägen aber erst gegen Ende des Jahres vor.

Sonderspuren auch in anderen NRW-Städten

Auch andere NRW-Städte setzen mittlerweile auf Umweltspuren zur Luftverbesserung. In Köln soll Ende des Jahres eine Bus-Expressspur auf einer zentralen Pendlerachse eingerichtet werden. Die Stadt Essen plant für kommendes Jahr ebenfalls eine Umweltspur in der Innenstadt.

Und in Bielefeld hat die Stadt mit dem Test einer kurzen Umweltspur in der Innenstadt seit vergangenem Jahr nach eigenen Angaben positive Erfahrungen gemacht.

Stand: 14.10.2019, 15:06

Kommentare zum Thema

39 Kommentare

  • 39 Pendler 16.10.2019, 12:35 Uhr

    Der ohnehin bereits vorhandene und bislang wenig genutzte Radweg auf der Werstener Straße wurde nun um eine ganze Autospurbreite erweitert, genutzt wurde er heute morgen während meines 15-minütigen Aufenthalts dort (ich fahre extra später, um der Hauptverkehrszeit zu entgehen, sonst wäre es vermutlich noch länger gewesen) von einem Lieferwagen und zwei Taxen. Von Radfahrern keine Spur... Hier fragt man sich, wie weit oder ob überhaupt die Verantwortlichen diesen Rückstau vorausberechnet haben oder in blinder Ideologie davon ausgegangen sind, dass nun alle Pendler prompt aufs Fahrrad umsteigen werden. Wenn Politiker durch Blockieren von Verkehrswegen zu Handlangern von Extinction Rebellion werden, dann läuft etwas gewaltig schief. Die Pendler sind nun doppelt betroffen, da sie aufgrund ihrer Pendlereigenschaft auch zukünftig keinen kommunalpolitischen Einfluss nehmen können.

  • 38 Dirk Benninghaus 16.10.2019, 09:49 Uhr

    29% mehr Pendler, gleichzeitig weniger Bahn-Kapazität aufgrund der zahllosen Ausfälle, keine Alternativen und Düsseldorf sperrt die Zufahrt in die Stadt. Die Staus reichen zurück bis auf die A46 und die Gesamt-Emissionen steigen an - aber eben nicht an der Messstelle in der Corneliusstraße, d.h. Ziel erreicht! Wieder einmal Symbolpolitik ohne Sinn und Verstand... . Schilda ist überall!

  • 37 GeorgP 16.10.2019, 00:12 Uhr

    Holland hat keine Umweltzonen, keine Dieselfahrverbote, keine DUH Umwelthilfe e.V die Städte zwingt gut ausgebaute Straßennetze zu zerstören, gut fahrende Dieselfahrzeuge, mit teilweisen viel niedrigeren CO2 und NOx Werten als Benzinfahrzeuge, zu verschrotten. Nach der Umgestaltung der Straßenführung steigen die Emissionswerte mit dem zunehmenden Verkehr Chaos extrem und belasten die Autofahrer und Anwohner unnötig. Holland hatte die Umweltzone getestet und keine wesentlichen Reduzierungen der Emissionswerte festgestellt. Daraufhin haben sie mehrere Maßnahmen gegen den Feinstaub ergriffen. Z.B. durch dauernd Feinstaub aufnehmende Bäume und Pflanzen, oder durch zeitweise Feinstaub aufnehmende Flüssigkeit wurden die Emissionswerte erfolgreich reduziert. Welcher Umweltschützer oder verantwortlicher Politiker kennt das Holländische erfolgreiche Umwelt Model? Wer benötigt kranke Menschen? Wer benötigt Wirtschaftswachstum? Wer verdient an den Arbeitsplatz Wegfall in der Autoindustrie?

  • 36 Unfassbar 15.10.2019, 12:51 Uhr

    ...wurde nicht gesagt, dass wenn der Stau bis auf die Autobahn reicht das "Projekt" sofort abgebrochen wird? Dann herzlichen Glückwunsch - die Umweltspur bitte direkt wieder entfernen. Heute Morgen in den Ferien!!! standen die Autos bis zur Auffahrt auf die A46 (kommende von der A59) aus - unglaublich!

  • 35 Nichteinwohner Ronald 15.10.2019, 11:17 Uhr

    Haha, das kommt davon, wenn man SPD wählt (ich bin Nichtwähler). Jetzt habt ihr eine "Umweltspur" auf Kosten des Steuerzahlers, hihi.... die teure Studie war auch auf Kosten des Steuerzahlers.... Natürlich gibt es offiziell "positive Erfahrungen" wäre doch ansonsten peinlich. Stellt euch doch vor das Rathaus und fragt euren Herrn Geisel persönlich :-))

  • 34 Gerd Röhnisch 15.10.2019, 11:13 Uhr

    Jetzt haben wir den nächsten Verkehrsstau seit Montag Ist das was ihr wollt? Warum gab es keine Volksabstimmung Hat der Steuerzahler hie in diesem Land nicht mehr zu sagen , ohne uns könntet ihr auch nicht euren Job ausüben Ich und viele andere finden es als eine Sauerei was ihr mit uns macht Das Fass ist kurz vorm überlaufen Wollt ihr das?

  • 33 Einwohnerin Bilk 15.10.2019, 10:36 Uhr

    Man kann über die Verkehrsplanung der Stadt Düsseldorf nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Die Anwohner im Düsseldorfer Süden sind von beiden Spuren gleichermaßen betroffen und beeinträchtigt. Man macht bei der Verkehrsplanung den 3. Schritt vor dem ersten. Statt die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für einen attraktiven ÖPNV zu schaffen (Streckennetz, Taktung, Sicherkeit) versucht man den Bürgerinnen und Bürgern politisch etwas aufzuzwingen. So etwas hat noch nie funktioniert. Warum soll ich Bus und Bahn fahren, wenn ich für die gleiche Strecke 2 bis 3mal so lange brauche wie mit dem Auto?! Vor allem abends, wenn die Bahnen nur noch alle 30 Minuten fahren. Ich weiß nicht, ob diejenigen, die diesen Mist verzapft haben, eine Ahnung haben, wie es zu den Stosszeiten auf der Werstener Straße aussieht?? Durch die nun noch längeren Staus und Wartezeiten wird den Menschen Lebenszeit und vor allem Lebensqualität gestohlen. Mit Bürgernähe hat das nichts mehr zu tun!!!

  • 32 Anonym 15.10.2019, 08:39 Uhr

    Heute morgen in einem langen Stau bis auf die A46 gestanden. Nicht jeder kann aufgrund seines Wohnortes auf ÖPNV umsteigen. P&R sind oft überfüllt. Durch die langen Staus entstehen nicht weniger Abgase und kaum ein Autofahrer wird auf ÖPNV umsteigen, wenn sich das Angebot an Bus- und Bahnverbindungen nicht verbessert. Würde gerne umsteigen, aber bevor der Bus die Umweltspur erreicht hat, habe ich eine Rundreise hinter mir und bin über eine Stunde unterwegs. Bis ins Büro benötige ich mit ÖPNV pro Strecke 1,5 Stunden. Mit dem Auto 25 Minuten. Schafft erst vernünftige Alternativen in Düsseldorf und um Düsseldorf herum, bevor Ihr eine Umweltspuren einführt, die nur zu unnötigen Staus führen und somit die Umwelt nicht weniger belasten.

  • 31 Claudia Kles 15.10.2019, 08:04 Uhr

    Guten Morgen, ich bin für Maßnahmen um unsere Umwelt zu schützen. Ich arbeite im Vetrieb und bin auf das Auto angewiesen. Hat man sich heute Morgen das Chaos auf dem Kennedydamm angesehen. Dieser irre Stau wird dadurch verursacht, da das erste Stück auf der Fischerstrasse einspurig ist. Wie kann ich so einen Knotenpunkt auf eine Spur verjüngen. Dieses können nur schlaue Stadtplaner bringen, die morgens um 07.00 Uhr nicht in die Innenstadt müssen. Vielleicht sollte man das Gewerbe komplett aus der Innenstadt nehmen, dann gibt es keinen Verkehr in einer Großstadt. Mhh geht auch nicht, dann fehlt ja die Gewrdesteuer. Bitte schauen Sie sich das Chaos an, am besten wenn in 2 Wochen die Ferien vorbei sind. Gruß Claudia Kles

  • 30 Einpendler 15.10.2019, 06:51 Uhr

    Dickes Lob an alle Verantwortlichen - das Konzept geht auf! Heute um 6:15 Uhr in den Herbstferien Stau auf der Witzelstraße - das gab es vorher noch nie! Gleich morgen werde ich mir ein VRR Ticket kaufen. Danke, dass ihr mir die Augen geöffnet habt, wieviel besser Pendeln per ÖPNV doch ist, gegenüber dem Auto. Er erzieht zur Flexibilität (wegen langer und völlig unkalkulierbarer Fahrtzeiten), zur Demut (im Umgang mit Verspätungen und Ausfällen) und bietet viele interessante (Körper-)Kontakte mit meinen Mitmenschen (in überfüllten Bahnen). Kurz: Er wird mich einfach zu einem besseren Menschen machen. Vielen Dank!

  • 29 GeorgP 15.10.2019, 00:25 Uhr

    Zum Schildbürgerstreich ist die Erkrather Straße in Richtung Eller geworden. Vor einigen Monaten wurde aus zwei Spuren für einige Meter durch gelbe Markierungen auf der Straße eine Spur. Die davor befindende Ampel bremst den Verkehr derart aus, dass es zeitweise zu unnötigen Stau mit Stopp und Go kommt. Der Verkehr auf dieser Straße, in und aus dem Zentrum, lief bis dato durch die fast perfekte Ampelsteuerung reibungslos. Düsseldorf lernt von Köln, München und anderen Städten, wie man unnötige Staus erzeugen kann, um dann die Autofahrer dafür verantwortlich zu machen und durch den erhöhten Spritverbrauch noch gut abzukassieren.

  • 28 Hans mit gelber Weste 14.10.2019, 23:37 Uhr

    Monheim fällt mir noch ein, südlich von D‘dorf; kostenloser ÖPNV wegen Steuerdumping bei Gewerbesteuer. Beides unterirdisch aber bei Wahl von Pest und Cholera kann man auch seinen Firmensitz in eine NRW-Steueroase verlegen, wenn das besser, billiger oder schneller erreichbar sein sollte. Es ist schon schwer in der repräsentativen Demokratie eine Partei zu finden die zumindest halbwegs die eigene Meinung repräsentiert. Mit eigenwilligen Stadtfürsten wird das nicht besser.

  • 27 Friedhelm Mathiebe 14.10.2019, 22:47 Uhr

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  • 26 Anonym 14.10.2019, 22:44 Uhr

    Na wo liegt denn da das Problem - Stuttgart hat es uns doch vorgemacht Luftdaten selber messen, Feinstaub ist Open Data- messe den Feinstaub selbst! Feinstaubalarm! In der Hauptstadt des Staus werden regelmäßig die Grenzwerte überschritten. Wie kann die Luftqualität in Düsseldorf - und natürlich auch andernorts - gemessen werden? Wie hoch ist die Belastung durch Feinstaub und Stickoxide in Wohngebieten auch abseits des berüchtigten Corneliusstraße? Diesen und weiteren Fragen kann jeder Bürger nachgehen indem sie selber einen Feinstaub-Sensoren bauen und die Daten in ein Gesamtbild visualisieren; und zwar tagesaktuell. Und nicht irgend welche gemittelte Daten von mehreren Zeiträumen. Was wird benötigt? Ein kleiner Baustein, etwas Bastelbedarf aus dem örtlichen Baumarkt und ein eingerichteter Gast-Zugang zum Internet. Dann seid ihr mit den Stuttgartern auf gleicher Höhe - und OB Geisel bekommt einen dicken Hals. Mehr unter https://luftdaten.info/

  • 25 eine genervte Pendlerin 14.10.2019, 22:00 Uhr

    Schlafen eigentlich die zuständigen Landes- und Bundesbehörden? Zwischen Bonn und dem Düsseldorfer Süden gibt es nur noch zwei Autobahnbrücken, die uneinschränkt für den Lkw Verkehr befahrbar sind, die Rodenkirchener Brücke in Köln und die Fleher Brücke (A 46). Dank der Umweltspur in unserer Landeshauptstadt, die nur bis zur eigenen Stadtgrenze denkt, wird der Stau auf der A 46 dann richtig lang werden. Gerade im November, wenn 400 km Stau auf den Autobahnen in NRW im Berufsverkehr schon fast zur Regel werden. An die gefährlichen Situationen und schweren Unfälle, wenn Lkws auf Stauenden auffahren, will man erst gar nicht denken!

  • 24 Müller 14.10.2019, 21:55 Uhr

    Das ist doch so ein Schwachsinn und an Dummheit nicht zu überbieten.... Da baut man Jahrzehnte für zig Millionen eine der Großstadt angepasste Verkehrslösung & entwickelt sich mit ein paar Farbanstrichen zurück zu dem Verkehrschaos.... Durch den Stau wird doch die Umwelt noch mehr belastet..... Sollte man sofort abwählen die Verantwortlichen die so etwas planen....

  • 23 Anonym 14.10.2019, 21:24 Uhr

    Das Werstener Kreuz ist in den 80/90er Jahren zur Verkehrsentlastung für 100derte von Millionen erfolgreich umgebaut worden.... & jetzt wird das Verkehrschaos wieder aktiviert... Wie dumm ist das denn?? Da sind wohl Dummköpfe am Werk!! Wofür wurden die vielen Millionen denn investiert? Mehr Stau und noch länger laufende Motoren, der Umwelt zuliebe oder wie soll man das verstehen??? Solche Verkehrsplaner müssen sofort entlassen werden... Der Umwelt zu Liebe!!!! Sofort!!!! Sonntag

    Antworten (2)
    • Hendefen 14.10.2019, 22:29 Uhr

      Das ist so gewollt. Weniger Autos. Was ist daran so schwer zu begreifen? Autofahrer stehen im Stau, rechnen nach, finden heraus, dass ÖPNV oder das Rad sie im Zweifel schneller ans Ziel bringen und steigen um. Das ist der Sinn der Sache und es ist gut so.

    • Chris 15.10.2019, 11:07 Uhr

      @Hendefen schon mal per ÖPNV zur Arbeit gefahren, wenn gestreikt wird ? Oder Weichenstörung ? Nicht jeder kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Wie also sicher zur Arbeit kommen ? Geht ja dann nur mit dem Auto, vor allem als Pendler! Hier sollte man dann lieber über intelligente Ampelsysteme nachdenken, damit die Autos schneller von A nach B kommen. Das reduziert die Motorlaufzeit und senkt den Spritverbrauch. Dadurch wird dann auch die Luftqualität besser. ÖPNV in die Stadt rein sollte kostenlos sein, die Anschlussstelle Autobahn zu ÖPNV gut erreichbar mit Parkmölgichkeit sein. Umweltspuren führen nur zum Gegenteil! @Herr Geisel, genießen Sie ihre OB-Zeit, die Quittung wird zur nächsten Wahl kommen!

  • 22 Schmidt 14.10.2019, 21:19 Uhr

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  • 21 Bilker Einwohner 14.10.2019, 19:48 Uhr

    Alles gut und schön! Ich arbeite in Remscheid und komme abends nach Hause und noch bevor ich überhaupt die Möglichkeit habe die Umweltspur mit meinem „E-Auto“ oder meiner Fahrgemeinschaft die Umweltspur zu nutzen oder auf dem Park&Ride am Südpark zu parken und auf die Bahn umzusteigen, stehe ich vorher auf der A46 300 Meter vor der Ausfahrt Universität/Zentrum mehr als eine halbe Stunde im Stau (und mit mir hunderte anderer Düsseldorfer...Umweltschutz olé, das tut der Luft bestimmt gut wenn eine halbe Stunde (bzw. Heute sogar um genau zu sein 55 Minuten) länger die Motoren laufen!! Hier hat jemand gut nachgedacht! Wir brauchen ganzheitliche/globale Lösungen!!! Nicht eine Idee die bis zur Stadtgrenze geht! Was sind die Alternativen? Öffentliche Verkehrsmittel mit denen man über 2 Stunden pro Strecke unterwegs ist? Alternative Routen bei denen ich 25 Kilometer mehr fahre pro Strecke? Das kann es doch nicht sein!!!!

  • 20 Achim 14.10.2019, 19:38 Uhr

    Und hört endlich auf Elektroautos, als das umweltfreundliche Maß aller Dinge zu sehen. Der Strom kommt ja aus der Steckdose. Aber wie dieser generiert wird, ist eine andere Frage, solange es z.B. Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke gibt. Für Lithium Ionen Akkus muß z.b. Silizium produziert werden und dessen Gewinnung ist überhaupt nicht umweltfreundlich. Außerdem müssen diese Akkus zellenweise durch elektronische Schaltungen überwacht und kontrolliert werden. Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, können diese genauso, wie Handy-Akkus Akkus hochgehen bzw. explodieren. Außerdem ist deren Haltbarkeit auch auf keine Ahnung, wieviel Jahre begrenzt und dann ist es schlicht und einfach Sondermüll, den man nicht irgendwo verbrennen kann. Also irgendwie geht die Rechnung millionen von E-Autos auf die Strasse zu bringen klimatechnisch überhaupt nicht auf.

  • 19 Achim 14.10.2019, 19:13 Uhr

    Ganz ehrlich, hier in Bonn sind einige Autofahrer nicht in der Lage die Busspur als solche anzuerkennen, sie befahren immer wieder dieselbe und halten den Nahverkehr dadurch auf. Die Umweltspur zu benutzen wird für einige Autofahrer zum Freibrief. Sie befahren diese Spur erst recht. Wer kontrolliert das ganze, dann müßte es harte Strafen für diejenigen geben, die unrechtmäßig diese Spur befahren.