Ditib kritisiert deutsche "Anteilslosigkeit"

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Ditib kritisiert deutsche "Anteilslosigkeit"

  • Verband beklagt "Anteilslosigkeit"
  • "Hetze gegen Muslime und Juden"
  • Rede bei Gedenken an NSU-Anschlag in Köln

Ditib hat der deutschen Politik und Gesellschaft "Anteilslosigkeit" angesichts einer angespannten Sicherheitslage und offenen "Hetze gegen Muslime und Juden" vorgeworfen.

Muslime seien sehr gefährdet, sagte der Generalsekretär des türkisch-islamischen Dachverbandes, Abdurrahman Atasoy. "Das letzte Beispiel hierfür sind sicherlich die Flugblätter mit Hakenkreuzen und Todesdrohungen gegen Muslime in Köln-Mülheim wenige Tage vor dem 15-jährigen Gedenken der Opfer des Nagelbombenanschlags der Terrorgruppe NSU."

22 Menschen bei NSU-Anschlag verletzt

In Köln haben am Sonntag (09.06.2019) einige Hundert Menschen des Anschlags des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) gedacht. Am 9. Juni 2004 hatten NSU-Mitglieder vor einem Friseursalon in Köln-Mülheim eine Nagelbombe gezündet. 22 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.

Wenige Tage zuvor waren im Stadtteil Mülheim Flugblätter mit Hakenkreuzen und Gewaltaufrufen gegen Muslime in Briefkästen verteilt worden.

DITIB - auf dem Weg in die deutsche Gemeinschaft?

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 29.05.2019 19:57 Min. Verfügbar bis 27.05.2020 WDR 5 Von Melahat Simsek

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Stand: 09.06.2019, 18:39