Insolvenzopfer: Unbürokratische Hilfe für Autokunden

Sechs Kunden aus dem Rheinland erhalten Fahrzeug

Insolvenzopfer: Unbürokratische Hilfe für Autokunden

  • Japanischer Autohersteller hilft unbürokratisch
  • Schlechte Aussichten für übrige Autokäufer
  • Entscheidung zu Dirkes steht unmittelbar bevor

Ein japanischer Autohersteller ist am Donnerstag (29.08.2019) für sechs Kunden des insolventen Kölner Autohauses Dirkes in die Bresche gesprungen. Er lieferte ihnen Autos aus, die sie bereits bezahlt oder angezahlt hatten. Doch das insolvente Autohaus Dirkes konnte die Wagen nicht mehr ausliefern.

Ob andere Hersteller mitziehen?

Andere Kunden, die ebenfalls bei Dirkes ein Auto angezahlt hatten und Opfer der Insolvenz wurden, hoffen, dass sich auch andere Hersteller dieser großzügigen Regelung anschließen. Auf Nachfrage bei den Herstellern stellte jedoch bisher kein Autokonzern eine ähnliche Regelung in Aussicht.

Entscheidung erwartet

Am Freitag (30.08.2019) wird eine Entscheidung darüber erwartet, ob der Betrieb des Autohauses Dirkes weitergeführt werden kann. Der Insolvenzverwalter hatte angekündigt, den Betrieb zu schließen, falls sich bis Ende dieses Monats kein Käufer für die Unternehmensgruppe finden sollte. Mehr als 100 Auto-Kunden seien Opfer der Insolvenz geworden. Der Schaden gehe in die Millionenhöhe.

Stand: 29.08.2019, 16:38

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