Dieselfahrverbote: Köln schaut nach Hamburg

Autos stauen sich auf der Straße Cleverscher Ring

Dieselfahrverbote: Köln schaut nach Hamburg

  • Köln beobachtet Sperrungen in Hamburg
  • Clevischer Ring am stärksten belastet
  • Maßnahmen müssen kontrollierbar sein

Ein drohendes Diesel-Fahrverbot - in Hamburg wird es jetzt konkret: Ab nächster Woche Donnerstag (31.05.2018) werden dort zwei Straßenabschnitte für ältere Dieselautos und Lastwagen gesperrt. Die Stadt könnte ein Vorbild für Köln werden, denn auch hier versucht man, die Stickstoffdioxidwerte in den Griff zu kriegen.

Arbeitsgruppe beobachtet Sperrung in Hamburg

Köln schaut also jetzt nach Hamburg. Eine Arbeitsgruppe bei der Stadt will sich genau ansehen, wie die Straßensperrung dort läuft und welche Ergebnisse sie bringt. Interessant sind die Ergebnisse vor allem mit Blick auf den Clevischen Ring in Köln - hier sorgt vor allem der Durchfahrtsverkehr mit vielen Lastwagen für eine enorm hohe Stickstoffdioxidbelastung.

Köln muss Umsetzbarkeit noch prüfen

Geklärt werden muss, wer ein mögliches Fahrverbot kontrollieren würde, ob es eine neue Umweltzone geben könnte oder eben Sperrungen in einzelnen Abschnitten nach Hamburger Vorbild. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker erklärte, dass Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung nicht nur gerichtlich erlaubt, sondern auch kontrollierbar und verhältnismäßig sein müssten.

Stand: 23.05.2018, 14:29