Deutscher Kita-Preis: Zwei Preisträger aus NRW

Deutscher Kita-Preis: Zwei Preisträger aus NRW

Zum vierten Mal wurde am Mittwoch der Deutsche Kita-Preis vergeben. Zwei zweite Plätze gingen an Einrichtungen aus Köln und Monheim.

Jubeln können die Kita ZEBRA VERDA aus Köln und die Einrichtung "Mo.Ki - Monheim für Kinder" aus Monheim am Rhein. Sie haben sich gegenüber 1.200 Kitas und lokalen Bündnissen, die sich um den Deutschen Kita-Preis beworben haben, durchgesetzt. Und belegten in ihren Kategorien jeweils den zweiten Platz.

Zweiter Platz für "Kita des Jahres" geht nach Köln

Ein Kind bemalt eine durchsichtige Oberfläche, die eine Frau vor ihr Gesicht hält.

Hier ist volle Kreativität gefragt.

Die Kita ZEBRA VERDA aus Köln wurde eine der Zweiten als es hieß: "Kita des Jahres". Die Einrichtung am Kölner Grüngürtel setzt auf zweisprachige frühkindliche Bildung. Neben einer Vertiefung von Deutsch und Italienisch können die insgesamt 30 Kinder hier spielen und toben. "Wir sehen uns als Begleiter der Kinder, nicht als Vermittler von bestimmtem Wissen", sagte die Leiterin der Kita. Themenschwerpunkte der Einrichtung sind dabei vor allem das spielerische Vermitteln von Kunst, Literatur und wissenschaftlichem Experimentieren.

Zweiter Preis für lokale Bündnisse nach Monheim

Ein zweiter Platz in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" kommt ebenfalls aus NRW. "Mo.Ki - Monheim für Kinder" aus Monheim am Rhein ist ein Bündnis aus 24 Kitas. Hier ist das Ziel, Kinder gesund aufwachsen zu sehen. Mit einem kommunalen Präventionsansatz möchte das Bündnis außerdem auf Kinderrechte aufmerksam machen.

Erste Preise gingen nach Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein

Die "Villa Sonnenschein", eine integrative Sprach-Kita aus Oranienburg-Wörlitz in Sachsen-Anhalt, belegt den ersten Platz in der Kategorie "Kita des Jahres". Den ersten Platz in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" geht an das Bündnis "Bildungscampus Tarp e.V." aus Tarp in Schleswig Holstein. Beide Einrichtungen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Die acht Zweitplatzierten werden mit 10.000 Euro ausgezeichnet.

Aller Mitarbeit gerecht werden

Um neben der täglichen Arbeit von Fachkräften auch ein verantwortungsvolles Zusammenwirken von Trägern, kommunalen Akteuren und weiteren Einrichtungen zu berücksichtigen, wird der Kita-Preis in zwei Kategorien vergeben. Die Kategorie "Kita des Jahres" zeichnet die Arbeit von Kita-Teams aus. Die zweite Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ berücksichtigt dagegen insbesondere Zusammenschlüsse, die eine Arbeit in Kitas unterstützen.

Besonderen Dank an alle Kita-Mitarbeitenden während der Pandemie

Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht wies in der digitalen Preisverleihung auf das "große Engagement" der Menschen hin, die in Kitas arbeiteten: "Gerade in der Corona-Pandemie wurden in den Kitas besonders große Herausforderungen bewältigt."

Für den Deutschen Kita-Preis 2022 läuft bereits die Bewerbungsphase. 

Stand: 09.06.2021, 19:30