Trauermarsch gegen Islamfeindlichkeit in Düsseldorf

Demonstranten beim Trauermarsch gegen Islam- und Menschenfeindlichkeit.

Trauermarsch gegen Islamfeindlichkeit in Düsseldorf

  • Trauermarsch gegen Islam- und Menschenfeindlichkeit
  • Christchurch-Opfern wurde gedacht
  • Forderung nach erhöhter Polizeipräsenz vor Moscheen

Schweigend marschierten rund 400 Teilnehmer bei einem Trauermarsch gegen Islam- und Menschenfeindlichkeit am Samstag (23.03.2019) durch die Düsseldorfer Innenstadt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Zentralrat der Muslime in Deutschland.

Schweigemarsch auch für Christchurch-Opfer

Anlass für die Proteste war der mutmaßlich rechtsextremistische Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch. Dabei waren in der vergangenen Woche 50 Menschen ums Leben gekommen und 50 weitere verletzt worden. Ihnen wurde beim Trauermarsch in Düsseldorf gedacht.

Samir Bouaissa ist Landesvorsitzender des NRW-Zentralrats der Muslime. Er forderte von der Politik eine Reaktion auf den Anschlag: "Wir wünschen uns mehr Sicherheit und eine erhöhte Polizeipräsenz vor deutschen Moscheen."

Solidarität mit Muslimen

COSMO Daily Good News 22.03.2019 01:41 Min. COSMO

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Stand: 23.03.2019, 15:57

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