Düsseldorfer Demo für Seenotretter im Mittelmeer

Demonstranten imit Transparent

Düsseldorfer Demo für Seenotretter im Mittelmeer

  • Bündnis rief zu Protestzug durch Düsseldorf auf
  • Rund 700 Teilnehmer zogen durch die Innenstadt
  • Demonstranten wollten Solidarität mit Geflüchteten zeigen

Unter dem Titel "Seebrücke - schafft sichere Häfen" zeigten über 700 Demonstranten am Samstag (21.07.2018) in Düsseldorf Solidarität mit Geflüchteten und den privaten Seenotrettern. In den vergangenen Monaten wurde die Arbeit der Rettungsschiffe erschwert, weil die italienische Regierung ihre Häfen nahezu geschlossen hat.

Protestzug zum Burgplatz

Beginn der Demo war 11.00 Uhr vor dem DGB-Haus in der Nähe des Hauptbahnhofes. Von dort ging ein Protestzug bis zum Burgplatz in der Altstadt. Dort gab es eine Abschlusskundgebung. Aufgerufen zur Demo hat ein breites Bündnis von Parteien, Organisationen und Gewerkschaften. Auch das Bündnis "Düsseldorf stellt sich quer" gehört zu den Unterstützern.

Auch in Bielefeld demonstrierten hunderte Menschen, um die Arbeit der Seenotretter zu unterstützen.

Seenotrettung im Mittelmeer: Zunehmend unmöglich?

WDR 5 Morgenecho - Interview | 21.07.2018 | 06:42 Min.

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Solidarität auch in Bonn

Bereits am Freitag (20.07.2018) hatte es eine ähnliche Demonstration in Bonn gegeben. Dort waren die Teilnehmer mit dem Appell "Stoppt das Sterben im Mittelmeer" auf die Straße gegangen. Mit dabei waren unter anderem Nichtregierungsorganisationen, Kirchengemeinden und der Kölner Flüchtlingsrat.

"Oder soll man es lassen?"

WDR 5 Töne, Texte, Bilder - Beiträge | 21.07.2018 | 04:10 Min.

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Stand: 21.07.2018, 15:25