Bunter Protest gegen Garzweiler

Bunter Protest gegen Garzweiler

Viele Tausend Menschen demonstrierten am Samstag rund um den Tagebau Garzweiler für ein Ende der Braunkohle und dagegen, dass noch weitere Dörfer den Baggern weichen sollen.

22.06.2019, Jüchen: Die achtjährige Ida hält während einer Demonstration ein Plakat mit der Aufschrift «Cool kids save a hot planet».

Die achtjährige Ida hält während einer Demonstration ein Plakat mit der Aufschrift "Cool kids save a hot planet" - coole Kinder retten einen heißen Planeten.

Die achtjährige Ida hält während einer Demonstration ein Plakat mit der Aufschrift "Cool kids save a hot planet" - coole Kinder retten einen heißen Planeten.

Um diese Dörfer geht es - die Heimat vieler Menschen im Braunkohlegebiet rund um Garzweiler. Viele von ihnen sind längst den Baggern gewichen, einigen soll dieses Schicksal noch bevorstehen. Unter den Demonstrierenden am Samstag: "Alle Dörfer bleiben", ein Bündnis von Betroffenen aus den Braunkohlerevieren, die sich gegen ihre Zwangsumsiedlung wehren.

Junge und Alte, Familien und Klimaaktivisten kamen zusammen.

Bei ihrem Zug durch die Dörfer am Rand des Tagesbaus hielten Demonstranten wie hier in Hochneukirch Banner und Plakate in die Höhe.

Viele waren bereits auf der "Fridays for future"-Demo am Tag zuvor in Aachen gewesen.

Einer der friedlichen Demonstrationszüge zog am Rand des Tagebaus Garzweiler entlang.

Einige hundert Aktivisten des Aktionsbündnisses "Ende Gelände" besetzten die Gleise der Hambachbahn.

Andere durchbrachen eine Polizeisperre und drangen in den Tagebau ein.

Dabei kam es auf beiden Seiten zu Übergriffen.

Den Aktivisten gelang es, die Böschung hinab in die Grube zu klettern.

Stand: 22.06.2019, 19:10 Uhr